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Hintergrund: Mit diesen Problemen kämpft die Polizei beim Kampf gegen Autodiebe

Hintergrund: Mit diesen Problemen kämpft die Polizei beim Kampf gegen Autodiebe

Der Kampf gegen den grassierenden Autodiebstahl in Dresden gilt als hochgradig kompliziert. Zahlreiche Faktoren sorgen dafür, dass es die Polizei vergleichsweise schwer hat, Autodiebstahl zu verhindern oder aufzuklären.

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Der Kampf gegen den grassierenden Autodiebstahl in Dresden gilt als hochgradig kompliziert.

Quelle: dpa

Die sogenannte „Vortatphase“:

Die häufig bandenmäßig organisierten Täter kundschaften ihre Beute meist gründlich aus. Das zu verhindern ist aber kaum möglich. Denn ob ein Mann einen Autodiebstahl vorbereitet oder einfach spazieren geht, ist im Zweifelsfall nicht nachzuweisen, da der Dieb im Vorfeld nicht als solcher zu erkennen ist. Umfangreiche Kontrollen können zwar potenzielle Täter herausfiltern, die beispielsweise an einschlägigem Werkzeug erkennbar sind. Beweisen, dass sie damit ein Auto stehlen wollen, kann die Polizei aber fast nie.

Die „Tatbegehung“:

Der einfachste Beweis wäre, einen Dieb in flagranti zu erwischen. Allerdings brauchen Profis meist keine zwei Minuten um die Tür zu öffnen, den Motor zu starten und loszufahren. Wegfahrsperren lassen sich inzwischen elekronisch knacken. Per sogenanntem Minijammer verhindern Diebe sogar, dass Autos per Funkfernbedienung abgeschlossen werden. Dabei gehen die Diebe so professionell vor, dass sie von Passanten kaum erkennbar sind. Teilweise lassen sich sogar Alarmanlagen komplett deaktivieren. Hinzu kommt: In einer Großstadt wie Dresden ist das Angebot an möglichen Fahrzeugen riesig. Zudem stehen viele Autos auf öffentlichen Straßen und Parkplätzen statt in Garagen und auf Privatgrundstücken.

Die „Nachtatphase“:

Ist das Auto einmal weg, ist die zeitliche Verzögerung das größte Problem. Dank gut ausgebauter Straßen sind die Täter meist nach gut einer Stunde schon über die offene Grenze. Zu diesem Zeitpunkt ist der Diebstahl oft noch nicht einmal gemeldet. Ein GPS-Gerät kann dann zumindest helfen, den Standort des Autos zu lokalisieren. Allerdings arbeiten manche Diebe inzwischen mit Störsendern, die das Signal unterdrücken.

sl

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