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Hintergrund: Die geplanten Großprojekte der Stadt Dresden

Hintergrund: Die geplanten Großprojekte der Stadt Dresden

Fast 250 Millionen sollen sie kosten: die aktuellen vier Großprojekte in Dresden. Ganz oben auf der Liste steht der Umbau des Kulturpalastes. Das Gebäude ist bereits größtenteils geräumt, im Herbst sollen die Bauarbeiter anrücken.

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Der Neubau der schwimmhalle Freiberger Platz steht auf der Agenda des Stadtrates.

Quelle: Sebastian Kahnert

Fast 250 Millionen sollen sie kosten: die aktuellen vier Großprojekte in Dresden. Ganz oben auf der Liste steht der Umbau des Kulturpalastes . Das Gebäude ist bereits größtenteils geräumt, im Herbst sollen die Bauarbeiter anrücken. Bis 2015 soll für rund 88 Millionen Euro das Gebäude am Altmarkt komplett entkernt und neu gebaut werden.

Der Kulturpalast erhält einen neuen, allerdings nicht unumstrittenen Saal für die Philharmonie. Zudem sollen künftig die Herkuleskeule und die Stadtbibliothek einziehen. Das Projekt ist vom Stadtrat bereits beschlossen worden. Allerdings ist noch immer ein Gerichtsprozess anhängig. Der Architekt des Hauses, Wolfgang Hänsch, sieht durch den Umbau sein Urheberrecht verletzt. In erster Instanz hatte die Stadt jedoch Recht bekommen.

Noch teurer soll mit 92 Millionen Euro der Umbau des ehemaligen Heizkraftwerks Mitte zum „ Kulturkraftwerk “ werden. Operette und Theater Junge Generation (TJG) sollen aus ihren maroden Gebäuden am Stadtrand ausziehen und künftig gemeinsam nahe des Stadtzentrums residieren. Die Stesad wurde bereits mit einer Ausschreibung beauftragt, im besten Fall soll 2013 Baustart sein. 2016 könnte das Kulturkraftwerk eröffnet werden.

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Die vielen Zuzüge und Kinder sind also Freud und Leid zugleich - zumindest für den Finanzbürgermeister.

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„Nur“ 30 Millionen Euro soll der Neubau der Schwimmhalle Freiberger Platz kosten. Die bestehende marode Halle soll saniert und eine neue Halle mit einer 50-Meter-Bahn gebaut werden. Die Zeit drängt hier, da die Betriebsgenehmigung der alten Halle im Sommer 2013 abläuft. Das Projekt scheitert schon seit längerer Zeit an der Finanzierung. Laut Sportstätten- und Bäderbetrieb seien 17 Millionen Euro für den Neubau bereits gesichert und für den nächsten Doppelhaushalt vorgesehen.

Rund 13 Millionen Euro veranschlagt die Stadtverwaltung für den zweiten Bauabschnitt der Rathaussanierung . Seit 2011 wird der Sitz von Stadtrat und großen Teilen der Verwaltung auf Vordermann gebracht. Noch läuft der erste Sbschnitt, der bereits negative Schlagzeilen machte: Im März war herausgekommen, dass der Bauabschnitt um rund 30 Prozent teurer wird als geplant. Insgesamt gibt es sechs Bauabschnitte, deren Gesamtvolumen zu Beginn mit 60 Millionen Euro angegeben wurden. Bis mindestens 2020 werden die Handwerker am Dr.-Külz-Ring beschäftigt sein.

sl

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