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Hintergrund: Die Dresdner Denkmallandschaft

Hintergrund: Die Dresdner Denkmallandschaft

Sachsens Landeshauptstadt ist überaus reich an Kulturdenkmalen. Rund 13.000 Gebäude und Anlagen in der Stadt mit ihrer teils barocken, mediterranen Architektur und der landschaftlich reizvollen Lage am Fluss stehen unter Denkmalschutz.

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Die nach Plänen Hans Erlweins errichtete Sieben-Schwaben-Schule in Neugruna gehört zu den denkmalgeschützten Schulhäusern Dresdens.

Quelle: Stefan Schramm

Diese Zahl nennt das Amt für Kultur und Denkmalschutz, die Untere Denkmalbehörde in Dresden. Die meisten Kulturdenkmale sind Bauwerke. Dazu zählen nicht nur die berühmten Sehenswürdigkeiten im Stadtzentrum wie Zwinger, Frauenkirche, Residenzschloss und Semperoper, sondern vielfach auch eher unauffällige Gründerzeit-Wohnhäuser.

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Schloss Nickern steht auf den Resten einer mittelalterlichen Wasserburg. Seit dem 17. Jahrhundert in barocker Gestalt, besitzt es seit 1870 einen Turm und ist heute ein Kulturdenkmal.

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Manche Siedlungen, darunter der Obere Hecht in der nördlichen Leipziger Vorstadt und die Gewobag-Siedlung in Gruna, sind komplett denkmalgeschützt. Auch alte Industrie- und Verwaltungsbauten sowie Schulhäuser und viele Kirchen stehen in den Verzeichnissen, die die ebenfalls in Dresden ansässigen Landesämter für Denkmalpflege sowie für Archäologie verfasst haben. Manchmal sind auch nur Teile von Gebäuden wie eine alte Eingangstür oder auch museale Sammlungen, archäologische sowie technische Objekte, Parkanlagen, Gedenksteine, Friedhöfe und Teiche als Kulturdenkmale geschützt.

Mehr als jedes zehnte Dresdner Kulturdenkmal steht in der Gemarkung Neustadt. Sie dehnt sich zwischen Königsufer und St.-Pauli-Friedhof sowie vom Waldschlößchen bis an den Pieschener Hafen aus. Bis auf den Südteil der Inneren Neustadt gab es bei den Luftangriffen auf Dresden 1945 kaum nennenswerte Zerstörungen in dieser Gemarkung. In den dicht bebauten, zentrumsnahen Stadtteilen blieb somit großflächig eine alte Bausubstanz erhalten, was die hohe Zahl an Kulturdenkmalen erklärt.

Eine hohe Dichte an Kulturdenkmalen weisen auf rechtselbischer Seite auch Pieschen, Trachau, die Gartenstadt Hellerau sowie die von Villen geprägten Stadtteile Loschwitz und Weißer Hirsch auf. Reich an Kulturdenkmalen auf der Altstädter Elbseite sind Blasewitz, Striesen, Strehlen, Löbtau und Plauen. Acht Bereiche erklärte die Stadt zu Denkmalschutzgebieten, so die Dresdner Elbhänge von Pillnitz bis zur Waldschlößchenbrücke, das Preußische Viertel in der Radeberger Vorstadt, die Siedlung in Briesnitz sowie den historischen Dorfkern am Laubegaster Ufer.

Das am spätesten gebaute Kulturdenkmal in der Stadt ist die Neue Mensa von 1981 an der Bergstraße. Für die nähere Zukunft können sich Dresdens Denkmalschützer vorstellen, auch um 1990 geschaffene Bauwerke in die Liste aufzunehmen. "Kandidaten sind die am Ende der DDR errichteten Plattenbauten am Albertplatz mit ihren historisierenden Elementen und auch die 1990 bis 1992 gebaute Philippuskirche in Gorbitz.

Stefan Schramm

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