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Hilbert: Das Bild von Dresden wieder geraderücken

Hilbert: Das Bild von Dresden wieder geraderücken

Dresdens neuer Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) will die Elbmetropole zu einer Vorzeigestadt für gelungene Integration von Flüchtlingen und Zuwanderern machen.

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Dirk Hilbert mit seiner Frau Su Yeon.

Quelle: dpa

Das kündigte Hilbert am Sonntag nach seinem Wahlsieg an. Im Interview der Deutschen Presse-Agentur sprach er auch über die Islamkritiker von Pegida und eine notwendige Imageverbesserung.

Dresden ist mit Pegida in die Schlagzeilen geraten. Ist der Ruf der Stadt beschädigt?

Das Bild von Dresden muss wieder geradegerückt werden. Ich möchte durch Deutschland reisen und das Angebot unterbreiten, mit mir ins Gespräch zu kommen. Ich möchte auch über das Pegida-Phänomen sprechen, das in Dresden seinen Ausgangspunkt hatte und hier seine größte Bühne bekam. Wir beobachten es in vielen deutschen Städten und darüber hinaus in ganz Europa. Rechtspopulisten haben einen großen Zulauf. Damit müssen wir uns auseinandersetzen. Deswegen möchte ich eine größere Bürgerbeteiligung. Ich möchte Dresden zur Vorzeigestadt beim Thema Integration von Zuwanderern und Flüchtlingen machen.

Gibt es dazu schon konkrete Vorstellungen?

Ich bin schon seit Wochen und Monaten daran, die Unternehmen der Stadt einzuladen, gemeinschaftlich Projekte zu initiieren. Da geht es um Deutschkurse und Beschäftigungsmöglichkeiten für Flüchtlinge. Das ist ein Thema, das sich nicht ganz schnell umsetzen lässt. Aber Sprachkenntnisse bei den Betroffenen sind notwendig. Wir müssen auch an die Qualifizierung von Flüchtlingen denken, um einen adäquaten Einsatzort für sie zu finden.

Die OB-Kandidatin von Pegida gab nach der ersten Wahlrunde eine Wahlempfehlung für Sie ab. Ist es ein Problem für Sie, auch mit Pegida-Stimmen ins Amt zu kommen.

Ich bin mit Bürgerstimmen gewählt worden. Ob es Pegida-Wähler sind, ist daraus nicht ersichtlich. Ich habe dazu einen so weiten Abstand, dass mir da keiner einen Vorwurf machen kann.

Jörg Schurig, dpa

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