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Heftige Unwetter - Katastrophenalarm in Teilen Ostsachsens ausgerufen

Heftige Unwetter - Katastrophenalarm in Teilen Ostsachsens ausgerufen

Nach heftigen Regenschauern in der Nacht zum Samstag gilt seit dem Vormittag für Teile des ostsächsischen Landkreises Görlitz Katastrophenalarm. Betroffen sind nach Angaben des Landratsamtes Gebiete um die Flüsse Schwarzer und Weißer Schöps, deren Pegel stark anschwollen.

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Zwei PKW befahren eine überflutete Straße der Gemeinde Kodersdorf im sächsischen Landkreis Görlitz. Nach erneuten starken Regenfällen in der Nacht zum Samstag wurde in Teilen des Landkreises Görlitz Katastrophenalarm ausgelöst.

Quelle: dpa

In Kemnitz bei Bernstadt wurden mehrere Häuser evakuiert, zehn Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Das Wasser habe auch in den Ortschaften Sohland am Rotstein, Meuselwitz, Döbschütz, Nieder Seifersdorf, Jänkendorf, Markersdorf, Schöpstal und Kodersdorf erhebliche Schäden angerichtet, deren Höhe noch nicht beziffert werden könne, hieß es weiter.

Wegen Überflutung oder Überflutungsgefahr wurden mehrere Straßen gesperrt, darunter etwa die Ab- und Auffahrt Niederseifersdorf auf die Autobahn A 4. Helfer waren im Gebiet mit Sandsäcken im Einsatz. Der Leiter des Landeshochwasserzentrums, Uwe Höhne, sagte auf MDR Info, dass die Talsperre Quitzdorf an ihre Kapazitätsgrenzen stoße. Am Samstagabend sollte deshalb die Hochwasserentlastungsanlage in Betrieb genommen werden. Es solle „so wenig wie möglich Wasser an den Unterlauf“ abgegeben werden, sagte Höhne. Für den Unterlauf der Spree sei dann „eine kleine Hochwasserwelle“ zu erwarten, die Anlieger seien informiert.

Der auch für Nieder Seifersdorf zuständige evangelische Pfarrer Andreas Fünfstück sagte der Nachrichtenagentur dpa, in dem Ort seien etliche Keller überflutet, Wiesen und Gärten stünden unter Wasser. Durch die heftigen Regenschauer sei das Arnsdorfer Wasser, ein Zufluss des Schwarzen Schöps, stark angeschwollen. Fünfstück sorgte sich auch wegen des für den Abend vorgesehenen Pfarrhoffestes seiner Gemeinde im nahegelegenen Arnsdorf. Der Ort in den Königshainer Bergen selbst ist zwar nicht betroffen, allerdings die Anreise dahin wegen überfluteter und gesperrter Anfahrtswege äußerst schwierig.

dpa

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