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Grüne werfen Koalition mangelndes Mitgefühl für Tiere vor

Grüne werfen Koalition mangelndes Mitgefühl für Tiere vor

Die Grünen haben der schwarz-roten Koalition in Sachsen mangelndes Mitgefühl für Tiere vorgeworfen. Hintergrund ist ein Vorschlag Nordrhein-Westfalens, das Töten männlicher Eintagsküken zu verbieten.

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Veterinärmediziner der Universität Leipzig forschen intensiv an einer Alternative zur massenhaften Tötung männlicher Küken.

Quelle: dpa

Dresden. Die Grünen haben der schwarz-roten Koalition in Sachsen mangelndes Mitgefühl für Tiere vorgeworfen. Hintergrund ist ein Vorschlag Nordrhein-Westfalens, das Töten männlicher Eintagsküken zu verbieten. Der Bundesrat hatte sich am Freitag mehrheitlich dafür ausgesprochen. „Wieder einmal zeigt die sächsische Staatsregierung, dass sie Tierleid überhaupt nicht kümmert. Die ablehnende Haltung Sachsens ist nichts weiter als ein erneuter Kniefall vor der Agrarindustrie, für die das fließbandmäßige Zerhacken, Zerquetschen und Vergasen lebendiger männlicher Eintagsküken zum Tagesgeschäft gehört“, beklagte der Grünen-Politiker Wolfram Günther.

Das Agrarministerium stellte klar, dass eine solche Praxis zum Töten von männlichen Eintagsküken in Sachsen gar nicht existiere. Grund: Im Freistaat werden keine Küken für Legehennen ausgebrütet, sondern nur für Masthühner. Damit entfällt ein Aussortieren. Denn Masthühner sind sowohl männliche als auch weibliche Tiere. Sachsen führt auch ins Feld, dass Produzenten aus Deutschland abwandern könnten, wenn das Schreddern verboten wird. Und sollte eines Tages eine Alternative zu dieser Tötungsart existieren, sei das Verbot hinfällig. In Leipzig arbeiten Wissenschaftler an einer Früherkennung des Geschlechts von Küken. Männliche Küken müssten so erst gar nicht ausgebrütet werden.

dpa

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