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Grippeschutzimpfung beginnt – Bürgermeister Sittel geht mit gutem Beispiel voran

Grippeschutzimpfung beginnt – Bürgermeister Sittel geht mit gutem Beispiel voran

Dresden. Schnupfen, Husten, Heiserkeit, Halsschmerzen - jedes Jahr beginnt mit den Herbsttagen auch wieder die Zeit der Erkältungskrankheiten.

Damit es gar nicht erst so weit kommt, soll die Grippeschutzimpfung helfen. Dresdens Zweiter Bürgermeister Detlef Sittel (CDU) ging am Freitag mit guten Beispiel voran und ließ sich impfen. „Diese Impfung ist für mich jedes Jahr selbstverständlich. Schütze ich doch nicht nur mich, sondern auch andere damit", so Sittel.

Grippale Infekte werden durch unterschiedliche Viren verursacht. Dabei wird zwischen harmlosen grippalen Infekten und einer Virusgrippe unterschieden. Die Symptome sind hohes Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Husten, Heiserkeit und Halsschmerzen. Die Folgen könnten eine Lungenentzündung oder eine Entzündung des Herzmuskels sein.

Die Kosten für die Grippeschutzimpfung werden von den Krankenkassen übernommen. Wie Ute-Barbara Friedrich, Pressesprecherin der AOK Plus auf Anfrage von DNN-Online mitteilte, entfällt laut Gesetzgeber die Zahlung der Praxisgebühr bei allen Schutzimpfungen, die von der Impfkommission empfohlen werden. Günstigster Zeitraum um sich impfen zu lassen, ist von Oktober bis November. Späteres Impfen ist aber auch möglich. Im Gesundheitsamt Dresden werden Influenza-Impfungen jeweils Dienstag und Donnerstag von 14 bis 17 Uhr und Dienstag von 9 bis 11 Uhr ohne Voranmeldung durchgeführt, teilte die Stadt mit.

Die Sächsische Impfkommission empfiehlt die Grippeschutzimpfung für alle Kinder ab dem vollendetem 6. Lebensmonat, Jugendlichen und Erwachsenen, vor allem wenn sie viel Kontakt mit anderen Menschen haben. Besonders wichtig ist sie für chronisch Kranke mit Lungen-, Herz- oder Stoffwechselerkrankungen oder mit Immundefekten.

Auch Schwangeren wird die Impfung ans Herz gelegt, da sie ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben. Bei Schwangeren sollte die Impfung bevorzugt im 2. oder 3. Schwangerschaftsdrittel erfolgen. Impfen lassen sollten sich auch Bewohner von Alters- oder Pflegeheimen und alle Personen, die mit Risikopatienten beruflich oder privat Kontakt haben. Das betrifft medizinisches Pflegepersonal und deren Familienangehörige. Auch bei Fernreisen ist mit einem erhöhten Risiko für eine Erkrankungen zu rechnen, informierte das Robert-Koch-Institut. Empfohlen wird der Grippeschutz auch  Kreuzfahrtteilnehmern, Bahn- und Busreisenden sowie Tropen- und Subtropenreisenden.

Julia Vollmer

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