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Gewittergefahr bleibt bis Ende der Woche

Wetterdienst: Gewittergefahr bleibt bis Ende der Woche

Die Gefahr schwerer Gewitter und Unwetter bleibt im Südosten bis Ende der Woche bestehen. Verantwortlich dafür sind schwülwarme Luftmassen, die sich in der Region halten werden, wie Meteorologe Jens Oehmichen vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Montag in Leipzig sagte.

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Quelle: dpa

Leipzig. Die Gefahr schwerer Gewitter und Unwetter bleibt im Südosten bis Ende der Woche bestehen. Verantwortlich dafür sind schwülwarme Luftmassen, die sich in der Region halten werden, wie Meteorologe Jens Oehmichen vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Montag in Leipzig sagte. „Bis zum Wochenende wird es jeden mal erwischen“. Am Wochenende hatte es in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen einige Unwetter gegeben, darunter in Eibenstock im Erzgebirge, im thüringischen Ilmenau sowie in der Altmarkt bei Salzwedel.

Die Unwetter-Vorhersage sei sehr schwierig, weil die Luftmassen so labil seien. Es sei derzeit warm-feucht in Bodennähe und kühl in der Höhe. Anhand von Messwerten könne man nicht erkennen, wo sich daraus Gewitterzellen entwickeln werden. „Und wenn es auf dem Radar zu sehen ist, ist das Gewitter ja schon da“, sagte Oehmichen.

In Südwestdeutschland richteten Unwetter am Sonntag schwere Verwüstungen an. Vier Menschen kamen ums Leben. Ein 21-Jähriger und ein 38 Jahre alter Feuerwehrmann starben in einem Kanalschacht in Schwäbisch Gmünd. In Weißbach im Hohenlohekreis starb ein 60 Jahre alter Mann in einer überschwemmten Tiefgarage. Ein 13-jähriges Mädchen wollte unter einer Bahnbrücke bei Schorndorf Schutz vor dem Regen suchen und wurde dort von einem Zug erfasst und getötet.

Abgesehen von den Gewittern sei der Monat Mai in der Region jedoch viel zu trocken gewesen. In Leipzig seien zum Beispiel nur 21 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen. Das sei weniger als die Hälfte des Normalen. In Dresden fielen 41 Liter pro Quadratmeter, der Mittelwert für Mai wäre 63,5 Liter gewesen.

Insgesamt sei das Frühjahr in Sachsen zu trocken gewesen. Mit einer Niederschlagsmenge von 135 Litern pro Quadratmeter sei das Soll von 171 Litern nicht erreicht. Die Durchschnittstemperatur betrug 8,5 Grad (Mittelwert: 7,6). Die bundesweit tiefste Temperatur dieses Frühlings sei mit minus 10,5 Grad in Sohland bei Bautzen gemessen worden. Dafür bekamen die Sachsen mit 490 Stunden etwas mehr Sonne ab als im langjährigen Durchschnitt, der bei 460 Stunden liegt.

dpa

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