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Gewitter in Sachsen: Blitzeinschlag und Aquaplaning - Brände und ein tödlicher Unfall

Gewitter in Sachsen: Blitzeinschlag und Aquaplaning - Brände und ein tödlicher Unfall

Starkregen und Gewitter haben in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen heftige Spuren hinterlassen. Auf der Autobahn 4 an der Landesgrenze zwischen Thüringen und Sachsen kam am Freitagnachmittag ein 47 Jahre alter Familienvater auf nasser Fahrbahn ums Leben, wie die Polizei in Chemnitz mitteilte.

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Mehrere Blitze schlugen in Dächer und auf Felder ein.

Quelle: Patrick Seeger

Seine Frau und seine Tochter wurden schwer verletzt.

Im Süden von Sachsen-Anhalt zerstörten in der Nacht zu Samstag abgeknickte Äste Oberleitungen. Mehrere Blitze schlugen in Dächer und auf Felder ein. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes in Leipzig waren vor allem das Vogtland, die Regionen südlich von Jena, die Börde sowie der Fläming vom Unwetter betroffen. Mehr als 50 Liter Regen fielen ortsweise in einer Stunde pro Quadratmeter. Am Samstag ist vereinzelt mit weiteren Gewittern und Starkregen in den drei Ländern zu rechnen.

Der ums Leben gekommene Familienvater auf der A4 ist nach ersten Erkenntnissen zu schnell unterwegs gewesen. Regengüsse hatten nach Polizeiangaben zu Aquaplaning geführt. Der 47-Jährige verlor die Kontrolle über sein Auto, raste in die Leitplanke und überschlug sich. Zwischen 15.30 und 16.00 Uhr kam es in dem Bereich zu weiteren Unfällen, die jedoch mit Blechschäden endeten.  

Im Erzgebirgskreis wurde ein 19 Jahre alter Feuerwehrmann verletzt, als er den Brand eines Dachstuhls in Gelenau löschen wollte. Ein Blitz schlug zuvor in das Haus ein, wie die Polizei in Chemnitz mitteilte. Herabfallende Dachteile trafen den jungen Mann. Der Schaden am Haus beträgt nach ersten Schätzungen rund 20.000 Euro. 

Im Landkreis Börde brannten vermutlich wegen eines eingeschlagenen Blitzes rund 1000 Strohballen. Die Feuerwehr ließ in der Nacht zu Samstag das riesige Feuer bei Zobbenitz kontrolliert abbrennen, sagte ein Sprecher der Leitstelle in Haldensleben. Eine angrenzende Milchviehanlage wurde nicht beschädigt. 

In weiten Regionen führte der Starkregen zu überfluteten Straßen und vollgelaufenen Kellern. Die Feuerwehren rückten zu etlichen Einsätzen aus. Im Burgenlandkreis wurden nach Polizeiangaben zudem Oberleitungen durch abknickende Äste zerstört.

dpa

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