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Genuss an der großen Tafel - Vorzügliches Drei-Gang-Menü mit passenden Weinen in Bülow‘s Bistro

Genuss an der großen Tafel - Vorzügliches Drei-Gang-Menü mit passenden Weinen in Bülow‘s Bistro

Dirk Schroer ist, wenn man den überregionalen Gastro-Guides glauben darf, Dresdens bester Koch. Das Lob gilt zwar dem Gourmetrestaurant Caroussel – aber das Bistro im Bülow Palais wird aus der gleichen Küche beschickt.

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Optisch und geschmacklich top: Menü in Bülow‘s Bistro.

Quelle: Ulrich van Stipriaan

Ein trefflicher Ort also für den Auftakt der DNN-Aktion „Dresden isst fantastisch“! Speziell für die DNN-Gäste war ein großer Tisch im überdachten Innenhof liebevoll eingedeckt – eine gute Idee, denn erstens sitzt es sich an so einer Tafel nett und zweitens müssen die anderen Gäste nicht unter der Fröhlichkeit so einer munter zusammengewürfelten Truppe leiden.

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Joghurt-Crème brûlée mit Tonkabohneneis und Mango

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Los ging‘s einfach, aber wir sind immer wieder begeistert von dem lobenswert frischen, knackigen und würzigen Brot, das aufzunaschen lediglich die Vernunft verbietet. Aber wir wussten ja, was auf uns zukommt: Das Spezialmenü der Aktion, drei Gänge für 35 Euro. Geräucherter Heilbutt mit Vanillevinaigrette Zitrusfrüchten und Avocado ist so oder so ähnlich ein Klassiker im Bistro an der König straße. Wir ließen uns die Kombination des Rauchigen mit der fruchtigen Säure und der schmelzigen Avocado gefallen. Dazu hatte die Sommeliere Jana Schallenberg, die uns den Abend über mit dem Bistro-Team unauffällig und zügig bediente, einen feinen Riesling ausgesucht: einen 2008 Riesling Lorcher Krone vom Weingut Friedrich Altenkirch. Aus gutem Grund hatte dieser Wein aus dem Rheingau 2010 bei der International Wine Challenge eine Gold-Medaille gewonnen!

Etwas straff kam das Roastbeef „Strindberg“ auf Kartoffel-Bohnen-Cassoulet und Schalotten auf den Tisch. Ein Roastbeef ist eben kein Filet, aber geschmacklich war‘s dann doch eine runde Sache, woran das Cassoulet beachtlichen Anteil hatte. Das hatte allerdings nichts von der deftig-ländlichen Art des klassischen südfranzösischen Eintopfs, sondern war erheblich feiner. Aber: Es passte. So wie der dazu empfohlene und genossene Rotwein, der für den Rest des Abends unser Begleiter blieb: Es war die Entdeckung der Langsamkeit. Ein tiefroter Bio-Wein aus dem Corbières mit einem Mix aus bis 80 Jahre alte Reben aus Trauben der Sorten Syrah, Souvèdre, Grenache und Carignan.

Wie gesagt: Der gefiel uns so gut, dass wir zum Dessert dabei blieben und auf das Angebot eines Moscato d‘Asti verzichteten. Die Joghurt-Crème brûlée mit Tonkabohneneis und Mango gefiel uns wegen der nur hauchdünnen Crème-Schicht: Da ist das Verhältnis zum karamelisierten Zucker besonders angenehm...

Ulrich van Stipriaan

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