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Furcht vor Terror könnte Tourismus im Land bremsen

Sachsen Furcht vor Terror könnte Tourismus im Land bremsen

Sachsens Tourismusbranche bleibt für die Weihnachtszeit optimistisch - trotz Pegida und angespannter Sicherheitslage nach dem Terror von Paris. Zu verdanken ist das vor allem Gästen aus dem Ausland.

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Die Menschen werden auch weiterhin auf Weihnachtsmärkte gehen.

Quelle: Archiv

Dresden. Die sächsische Tourismusbranche rechnet trotz der angespannten Sicherheitslage mit einem guten Weihnachtsgeschäft. „Die Menschen werden auch weiterhin auf Weihnachtsmärkte gehen - und Sachsen ist Deutschlands Weihnachtsland Nummer eins“, sagte der Direktor des Landestourismusverbands, Manfred Böhme, am Montag in Dresden. Für das Jahr 2015 erwartet der Verband mit rund 7,5 Millionen Gästen und 19 Millionen Übernachtungen ein Ergebnis auf Vorjahresniveau. „Die Buchungslage für die Weihnachtszeit ist gut“, sagte Böhme.  

Die Angst vor Terroranschlägen könne aber durchaus Auswirkungen auf den Tourismus haben - mehr jedenfalls als etwa die fremdenfeindliche Pegida-Bewegung, die vor allem dem Image Dresdens geschadet habe. Während die Übernachtungszahlen in den ersten neun Monaten des Jahres sachsenweit mit einem Minus von 0,2 Prozent stagnierten, verzeichnete die Landeshauptstadt einen Rückgang von 2,3 Prozent.  „Das liegt aber nicht in erster Linie an Pegida“, sagte Böhme. Vor allem der Einbruch bei Gästen aus Russland habe sich bemerkbar gemacht - sachsenweit kamen über 30 Prozent weniger russische Touristen.

Insgesamt werden die ausländischen Gäste für den sächsischen Tourismus aber immer wichtiger. „Bereits jeder Zehnte Gast kommt aus dem Ausland“, sagte Böhme. Unterstützen will der Verband die Beherbergungsbetriebe beim Umgang mit Bewertungen im Internet. „Rund 70 Prozent der Betriebe beschäftigen sich noch gar nicht mit dem Thema - das muss besser werden“, forderte Böhme. Hotels und Pensionen könnten digitale Werkzeuge wie soziale Medien viel stärker nutzen, um neue Gäste zu gewinnen. Aus jeder Region sollen nun die drei Betriebe mit den besten Online-Bewertungen nominiert werden - im Sommer 2016 soll der Sieger gekürt werden.

dpa

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