Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -3 ° Nebel

Navigation:
Google+
Für den bekennenden Fleischesser - ambitionierte bürgerliche Küche im Gutshof Hauber

Für den bekennenden Fleischesser - ambitionierte bürgerliche Küche im Gutshof Hauber

Der Begriff „bürgerliche Küche“ ist ja nicht unumstritten, zumal wenn er mit dem Zusatz „gut“ versehen ist. Denn leider steckt da ja allzu oft nicht viel hinter.

Der Gutshof Hauber bietet eine ambitionierte bürgerliche Küche – und sie ist gut, hat gegenüber unserem früheren Besuch vielleicht sogar ein bisschen zugelegt.

Das Drei-Gang-Menü im Rahmen der DNN-Aktion „Dresden isst fantastisch“ gibt (für 24,30 Euro) einen typischen Einblick in die Küche des Dreiseithofs – vor allem ist es etwas „für den bekennenden Fleischesser“, wie ein Menüpunkt auf der Karte des Hauses benannt ist. Die Bestandteile stehen so einzeln nicht auf der Karte, es ist also etwas Besonderes.

Die Vorspeise war ein Feldsalat mit Pistaziendressing und gebratenen Lammfilet im Schwarzbrotmantel. Das Lammfilet eher rare als rosa – sehr gut für den, der‘s mag, der Feldsalat mit Orangenfilets und -zesten um eine pikante fruchtige Note angereichert.

Großes Vergnügen bereitete der Hirschrollbraten mit Wacholdersoße, Preiselbeerbirne, Rahmwirsing und gebratenen Serviettenknödeln. Aus der Birnenhälfte ragten (bei Schneegestöber draußen besonders heimelig an den Sommer erinnernd) je ein Thymian- und ein Rosmarinzweig heraus, und frischer Rosmarin gab auch dem Hirsch Geschmack. Dass da auch noch Speck eingerollt war, entspricht zwar durchaus den Erwartungen bürgerlicher Hausmannskost – war aber gar nicht nötig, denn die Hirschroulade war auch ohne ihn saftig genug (zumal auch sie nicht durchgegart, sondern fein rosa beim Gast ankam).

Bis hierhin begleitete ein Schoppen von Markus Schneiders „Ursprung“ – ein Kultwein aus den Trauben Cabernet Sauvignon, Merlot und Portugieser, der einfach nur Spaß macht. Zum Dessert brachte uns der freundliche und schnelle Herr im Service dann einen halbtrockenen Riesling, ebenfalls aus der Pfalz – vom Weingut Willi Altschuh. Desses feine Frucht passte gut zum warmen Holunderbeerensüppchen mit Apfel-Waldhonigparfait im Baumkuchen, einer eher winterlichen Nachspeise. Die passte ja ganz gut zum Schneetreiben – bis auf die dekorierende Erdbeere, die wir lieber von hier und im Juni auf dem Teller sehen würden!

Ulrich van Stipriaan

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus News

Majong: Der Klassiker unter den Computer-Puzzles. Hier kostenlos online spielen im Spieleportal von DNN.de ! mehr

Gewinnspiele
  • Onlineabo

    "DNN-Exklusiv" heißt das Online-Premiumangebot der Dresdner Neuesten Nachrichten, dass Sie überall und rund um die Uhr nutzen können - zu... mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die DNN in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten DNN das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr