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Für Respekt und Miteinander: Tillich und Dulig rufen zu Sternlauf in Dresden auf

Für Respekt und Miteinander: Tillich und Dulig rufen zu Sternlauf in Dresden auf

Der Ministerpräsident von Sachsen, Stanislaw Tillich (CDU), sowie sein Stellvertreter Martin Dulig (SPD) haben am Sonntag gemeinsam zu einer Kultur des Miteinanders und des Respekts aufgerufen.

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Sachsens CDU-Ministerpräsident Stanislav Tillich und sein Stellvertreter Martin Dulig (SPD).

Quelle: dpa

In einer gemeinsamen Mitteilung richteten sich die beiden Politiker an die sächsische Bevölkerung und ermuntern sie zu einer Teilnahme an dem für Montagabend angekündigten Sternlauf in Dresden.

Parteien, Kirchen, Vereine und der Ausländerbeirat planen einen gemeinsamen Lauf. Statt wie die Dresdner Pegida-Bewegung vor allem „gegen“ etwas zu sein, soll ein Zeichen für Toleranz, Gastfreundschaft und Integration gesetzt werden, sagte Christian Behr, Superintendent der evangelischen Landeskirche.

Die Bilder der vergangenen Pegida-Demo und der Proteste:

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Rund 1200 Menschen haben am Montagabend erstmals den Pegida-Zug gestoppt.

Zur Bildergalerie

Der Ministerpräsident des Landes Freistaates sagte angesichts der Pegida-Bewegung, bei der am vergangenen Montag rund 7000 Menschen zusammenkamen: „Sachsen ist ein weltoffenes Land. Wir Sachsen sind uns unserer humanitären Verpflichtung bewusst für all die Menschen, die aus politischen oder religiösen Gründen verfolgt werden oder von Gewalt bedroht sind.“ Offenheit und Bereitschaft zum Dialog müssten die Richtschnur für ein gemeinsames Handeln sein. Deshalb sei ein Dialog wichtig, um überhaupt zu erfahren, wie es den Menschen ginge, die in Not nach Sachsen kämen. „Wenn jeder von uns nur einen Schritt auf diesem Weg tut, dann ist viel gewonnen“, appellierte Tillich.

Martin Dulig, der stellvertretende Ministerpräsident, ging auf die vorhandenen Ängste ein: „Viele Menschen empfinden Sorgen und Ängste – die müssen wir Politiker ernst nehmen, und wir nehmen sie ernst“, so der SPD-Politiker. Er sehe die Gefahr, dass die Sorgen vieler von wenigen ausgenutzt und instrumentalisiert werden. Dem könne nur mit einer eindeutigen Haltung der Bevölkerung entgegnet werden: „Hier in Sachsen ist kein Platz für Rassismus und Fremdenfeindlichkeit“, so Dulig in dem Schreiben. Beide Politiker seien sich im Klaren darüber, dass die Bürger und Kommunen durch die wachsende Zahl von Flüchtlingen stärker gefordert seien. Eine Willkommenskultur könne zudem nur dann bestehen, wenn die Grundwerte des Gastlandes auch respektiert würden und die Bürger die Integration als Aufgabe de gesamten Gesellschaft und jedes einzelnen verstünden.

Die Routen des Sternlaufs am 8. Dezember in Dresden im Überblick.

Die Pegida-Bewegung will erstmals auf einen Demonstrationsmarsch verzichten und hatte eine Kundgebung an der Lingnerallee angekündigt.

dbr

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