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Frühling im Kaminrestaurant - Schmackhaftes Bärlauch-Pot au feu im Kaminzimmer des Schlosshotel Pillnitz

Frühling im Kaminrestaurant - Schmackhaftes Bärlauch-Pot au feu im Kaminzimmer des Schlosshotel Pillnitz

Der Kamin knistert, die Tafel ist festlich eingedeckt, ein Mann spielt im Hintergrund Klassisches auf dem Piano. Das Kaminrestaurant des Pillnitzer Schlosshotels hat Stil, da passt auch der Winzersekt zur Begrüßung ganz prima: ein Spätburgunder Weißherbst.

Er ist auch ein netter Begleiter beim Studium der Karte, denn in Pillnitz kann man im Rahmen der DNN-Aktion „Dresden isst fantastisch“ aus dem hauseigenen Kamelienblütenmenü von Küchenchef Jean Luc Renaud sich seine drei Gänge (35 Euro) jeweils aus zwei Alternativangeboten zusammenstellen.

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Käsevariation

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Neben drei Sorten frischen und schmackhaften Brotes schickte die Küche vorab einen Gruß, der die Geschmacksnerven nett kitzelte: Dreierlei Mousse (von grünem Apfel mit Räucheraal-Tatar, von der Gänseleber und vom Räucheraal). Nach diesen Gaumenschmeichlern gab‘s (von nun an: bei mir, Andere hatten gegebenenfalls anders kombiniert und Ceviche vom Wolfsbarsch als Starter oder Skrei aus dem Limonendampf zum Hauptgang und ein süßes Dessert) ein sehr pikantes Curry-Kokossüppchen mit Garnelenfrühlingsrolle.   Letztere hatte mit der oft angebotenen Null-Acht-Fuffzehn-Ware nichts gemein: Gut so!

Der den ganzen Abend sehr aufmerksame Service hatte uns zu diesem Essen einen herrlich mineralischen 2010 Schiefer Riesling von der Saar aus dem Hause van Volxem gebracht, der bestens passte. Mit dem Hauptgang wurde die diesjährige Bärlauch-Saison auf sehr angenehme Weise eingeläutet: Ein Bärlauch-Pot au feu vom Kalb mit Frühlingsgemüse und Kartoffelbaumkuchen hatte erwartungsgemäß mit dem klassischen nordfranzösischen Eintopf wenig gemein. Überhaupt nicht derb, vielmehr angenehm leicht und frühlingshaft-verspielt kam dieser Gang auf den Tisch. Das Kalb: Sehr zart und rosa (und damit auch farblich ein hübscher Kontrast zum frischen Bärlauchgrün).

Die Käsevariation zum Abschluss war eine sehr schöne Zusammenstellung von fünf gut gereiften Käse, wie alles an diesem Abend optisch toll präsentiert. Wobei die Optik ja kein Selbstzweck war, denn schwarze Nüsse oder Zwiebelkonfit machten sich sich natürlich hervorragend als Geschmackserweiterung! Zum Kaffee hatte sich die hauseigene Patisserie noch einmal ins Zeug geworfen. Merke: Was Süßes geht immer noch rein! Zur Verabschiedung kommt Hausherr Zepp und empfiehlt, spätestens im Sommer wiederzukommen, um auf der Terrasse den Abend zu genießen. Na gerne doch!

Ulrich van Stipriaan

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