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Frage an die Kandidaten: Wie wollen Sie die Schaffung von preiswertem Wohnraum ermöglichen?

Frage an die Kandidaten: Wie wollen Sie die Schaffung von preiswertem Wohnraum ermöglichen?

Eva-Maria Stange: Mietwohnungsbau fördern, Bearbeitungsverfahren beschleunigen, eine 15-prozentige Kappungsgrenze für Mietsteigerungen einführen und eine Sozialbauverpflichtung z.

Eva-Maria Stange: Mietwohnungsbau fördern, Bearbeitungsverfahren beschleunigen, eine 15-prozentige Kappungsgrenze für Mietsteigerungen einführen und eine Sozialbauverpflichtung z.B. bei günstiger Bereitstellung städtischer Flächen. Ergänzend dazu muss das öffentlich-kommunale Wohneigentum durch eine eigene Wohnungsgesellschaft ausgebaut werden, die in der Lage ist, preisgünstigen Wohnraum anzubieten. Um die Grundlage dafür zu schaffen, braucht es ein aktuelles Wohnraumkonzept auf der Basis eines anzupassenden Wohnungsmarktberichtes. Bis 2020 braucht die Stadt jährlich mindestens 2500 neue Wohnungen, um den Bedarf an Mietwohnungen zu decken.

Stefan Vogel: Aktuell wird in Dresden in allen Stadtteilen und Lagen durch private und genossenschaftliche Bauherren und Investoren umfangreich neu gebaut und saniert. Dies gilt es weiterhin zu fördern und auszubauen. Rechtsgültige Beschlüsse der Vergangenheit müssen auch von neuen politischen Mehrheiten im Stadtrat akzeptiert und dürfen nicht rückgängig gemacht werden. Eine hohe Nachfrage nach Wohnraum in unterschiedlichen Lagen und Standards wird durch intensive Bautätigkeit beantwortet. Deshalb bedarf es keiner städtischen Wohnungsgesellschaft, die ohnehin nicht preisgünstiger baut und erst nach Jahren Marktrelevanz erreicht. Zu fördern ist der Erwerb von Wohneigentum und Erhöhung der Eigentumsquote. Jede Lage, jeder Wunsch hat seinen Preis.

Markus Ulbig: Wir werden unser durchgerechnetes Konzept umsetzen und einen kommunalen Wohnungsbestand von 5000 Wohnungen aufbauen. Dazu werden alle in der Stadt verfügbaren Bauflächen erfasst, um schnell auf veränderte Nachfragen reagieren zu können. Die Stadt wächst und wird auch in den kommenden Jahren weiter wachsen. Damit es auch in Zukunft ausreichend bezahlbaren Wohnraum gibt, werde ich ein neues „Bündnis für bezahlbares Wohnen“ auf den Weg bringen. Damit sollen private und genossenschaftliche Bauaktivitäten verbunden und ergänzt werden. Mir ist es wichtig, die dynamische Entwicklung des Wohnungsmarktes zu unterstützen und als Stadt gezielt dort zu agieren, wo der Markt nicht optimal funktioniert.

Dirk Hilbert: Dresden wächst, und das ist gut so. Damit wird aber Wohnraum knapper. Es muss also mehr gebaut werden, um Wohnungen in allen Preiskategorien zu haben. Daher werde ich dafür sorgen, stärker Flächen für neue Wohnungen auszuweisen. Für Investoren werde ich in der Verwaltung einen Service schaffen, der Genehmigungsverfahren bündelt und so Entscheidungen beschleunigt. Eine meiner Herzensangelegenheiten ist, junge Familien zu unterstützen, für sich selbst Wohneigentum zu schaffen. Denn ich bin überzeugt, dass das eine starke Bindung an die Stadt und Sicherheit für das Alter schafft. Konkret heißt das: Städtische Zuschüsse für Familien zum Erwerb von Wohneigentum.

Die Kandidatin Tatjana Festerling war ebenfalls angefragt. Leider war Frau Festerling im Gegensatz zu allen anderen Kandidaten nicht bereit, ihre Antworten selbst auf das vorgegebene Maß zu kürzen oder von der Redaktion zu kürzen zu lassen.

DNN

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