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Flughafen Leipzig/Halle soll Drehkreuz für Flüchtlinge werden

Flughafen Leipzig/Halle soll Drehkreuz für Flüchtlinge werden

Leipzig wird neben München zum Drehkreuz für die Flüchtlingsverteilung in Deutschland. Entsprechende Medienberichte bestätige das sächsische Innenministerium am Montagnachmittag.

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Das Drehkreuz wird am Flughafen Leipzig/Halle eingerichtet.

Quelle: dpa

Damit solle die bayrische Landeshauptstadt entlastet werden, wo seit Tagen eine Vielzahl von Flüchtlingen aus Ungarn ankommt.

Das Drehkreuz wird am Flughafen Leipzig/Halle eingerichtet. An einem Cargo-Terminal werden schon in den kommenden Tagen 4.000 bis 5.000 Asylbewerber erwartet. Sie sollen dort nur für kurze Zeit – teilweise für Stunden – untergebracht und anschließend auf Erstaufnahmeeinrichtungen im Osten der Republik verteilt werden. Zwei weitere Drehkreuze sollen in West- und Norddeutschland entstehen, sodass es am Ende neben München und Leipzig vier zentrale Anlaufstellen geben werde.

Für die Liegenschaft am hiesigen Flughafen ist das Bundesinnenministerium zuständig. Details zu den Plänen lagen aus Berlin zunächst nicht vor. Ausschlaggebend für die Wahl des Standorts, so hieß es aus dem sächsischen Innenministerium, sei unter anderem die gute Verkehrsanbindung des Airports gewesen. Die Flüchtlinge könnten direkt per Zug oder Bus zu dem Areal gebracht werden.

In München kommen derzeit täglich Tausende Flüchtlinge an, werden hier von Einwohnern jubelnd willkommen geheißen. In den Stadtteilen rings um den Hauptbahnhof wurden Notunterkünfte eingerichtet. So berichtet die Süddeutsche Zeitung, dass in der Nacht zum Montag 3300 zusätzliche Betten aufgestellt worden seien. Die Asylbewerber sollen dort nur eine Nacht bleiben, viele reisten aber schon nach wenigen Stunden weiter in andere Städte.

Leipzigs Stadtsprecher Matthias Hasberg bestätigte am Montag, dass die Messestadt voraussichtlich Verteildrehkreuz werde. Der Flüchtlingsstrom soll aber definitiv nicht über den Hauptbahnhof abgewickelt werden. Welcher Bahnhof auf Stadtgebiet sich dafür eigne, stehe noch nicht endgültig fest. Gleichzeitig gebe es auch in Leipzig Überlegungen, wie in München Messehallen für die zeitweilige Unterbringung von Flüchtlingen zur Verfügung zu stellen.

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In der Kaserne der Offiziersschule wurden am Wochenende über 550 Asylsuchende einquartiert.

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mpu/lyn/bm/maf (mit dpa)

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