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Festerling tritt nicht mehr an – Pegida unterstützt jetzt Hilbert

Festerling tritt nicht mehr an – Pegida unterstützt jetzt Hilbert

So schnell kann es gehen: Letzte Woche war Dirk Hilbert für Pegida noch einer der „Volksverräter“, jetzt ist er plötzlich ihr OB-Kandidat.

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Tatjana Festerling

Quelle: DNN

Zur Überraschung der eigenen Anhänger verkündeten Lutz Bachmann und Tatjana Festerling, dass die Hamburgerin zur zweiten Runde der OB-Wahl in Dresden nicht mehr antreten wird. Stattdessen soll Dirk Hilbert unterstützt werden. Ziel sei es, die Wahl Stanges zu verhindern, deren Wahl ist nach Meinung von Pegida „der Horror für Dresden“. Im ersten Wahlgang hatte Festerling 9,6 Prozent der Stimmen geholt.

Die laut Polizei rund 1500 Anhänger (der Blog "durchgezählt" kam am Dienstag auf eine Zahl von rund 2000 Menschen) auf dem Schlossplatz nahmen die Verkündung nur mit Murren hin. Bis zuletzt waren Festerling und Bachmann auch über Hilbert hergezogen, hatten beispielsweise dessen Idee, Dresden zum deutschen „Vorzeigestandort“ integrativer Flüchtlingspolitik zu machen harsch abgelehnt – schließlich würden damit Ausländer Deutschen die Arbeitsplätze wegnehmen.

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Pegida am 8. Juni 2015 in Dresden

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Der Unmut war offenbar so groß, dass Bachmann sich ein zweites Mal erklären musste. Er freue sich über „zehn Prozent für Pegida“, aber seiner Meinung nach würden die Ulbig-Wähler kaum zu Hilbert wechseln, zudem würde der amtierende OB im zweiten Wahlgang weniger Anhänger mobilisieren können. Daher liege es jetzt an Pegida, Hilbert zum OB zu machen und dem die nötigen Stimmen zu beschaffen. Dafür erwarte man nach der Wahl auch einen prompten Gesprächstermin.

Seine am Wahlabend geborene Idee, den Stadtrat per Bürgerentscheid abzuwählen, musste Bachmann am Montag wieder zurückziehen, nachdem er erfahren hatte, dass die sächsische Gemeindeordnung das nicht zulässt. Dafür will Pegida jetzt eigene Bürgerentscheide initiieren. Da die montäglichen Demos längst nicht mehr ausreichen, um die dafür nötigen Unterschriften zu sammeln, will Pegida schon zur zweiten Runde der OB-Wahl Unterschriftensammler vor den Wahllokalen platzieren. Ideen, worüber dann abgestimmt werden könnte, präsentierte Bachmann noch nicht.

DNN

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