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Elbe-Pegel in Dresden sinkt immer weiter – Hitzewarnung für Leipzig

Hochsommer im Herbst Elbe-Pegel in Dresden sinkt immer weiter – Hitzewarnung für Leipzig

Der Elbepegel in Dresden liegt nur noch bei 72 Zentimetern. „Tendenz fallend“, sagte ein Sprecher des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LFULG). Normal sind zwei Meter. Bis zum Wochenende werde sich auch wenig ändern.

Bis Freitag soll es warm und trocken bleiben.

Quelle: dpa

Dresden/Leipzig. Der Elbepegel in Dresden liegt nur noch bei 72 Zentimetern. „Tendenz fallend“, sagte ein Sprecher des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LFULG). Normal sind zwei Meter. Abgesehen vom Spreegebiet und dem Osterzgebirge führten derzeit nahezu alle Flüsse und Bäche im Freistaat wegen fehlender Niederschläge wenig Wasser. Bis zum Wochenende werde sich daran wenig ändern, hieß es. Bis dahin soll es warm und trocken bleiben.

Die Dampfer der Sächsischen Dampfschiffahrt sind zwar auf der Elbe unterwegs, können aber weniger Passagiere als üblich an Bord nehmen, um den Tiefgang der Schiffe zu verringern. Zudem können die Stationen in Heidenau und Diesbar wegen des Niedrigwassers nicht angesteuert werden

Hitzewarnung für Leipzig

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) gab sogar eine Hitzewarnung für die Region Leipzig heraus. Bei einer gefühlten Temperatur über 35 Grad sei mit einer starken Wärmenbelastung zu rechnen, sagte Meteorologe Manuel Voigt am Montag in Leipzig. Die Hitzewarnung galt auch noch für Dienstag. Abkühlung ist erst Ende der Woche in Sicht. Etliche Freibäder in Sachsen haben auf den späten Sommer reagiert und die Saison verlängert. Bedenklich sind Hitze und Trockenheit allerdings für die Flüsse.

Die Hitzewarnung des DWD galt für die Stadt Leipzig und die benachbarten Landkreise Leipzig und Nordsachsen. Vor allem gesundheitlich angeschlagene und ältere Menschen sollten wegen der Hitze körperliche Belastungen verringern und viel trinken. Der Wetterdienst gibt eine Hitzewarnung heraus, wenn die gefühlte Temperatur zwei Tage in Folge über etwa 32 Grad liegt und auch die Innentemperaturen so hoch sind, dass Lüften kaum Entspannung bringt.

Die höchste reale Temperatur wurde am Montag in Klitzschen bei Torgau gemessen, wo das Thermometer am Nachmittag 33,6 Grad anzeigte. Vom Allzeithoch für die Jahreszeit war dieser Wert noch ein wenig entfernt: Am 13. September 1947 wurden in Klitzschen 34,1 Grad gemessen.

Abkühlung ab Freitag

Es sei eher ungewöhnlich, dass Mitte September Hitzewarnungen herausgegeben werden, sagte Voigt. Dass es tagelang ununterbrochen heiß bleibe und die Sonneneinstrahlung bei nahezu 100 Prozent liege, sei für diesen Zeitraum untypisch. „Das hatten wir den ganzen Sommer nicht“, sagte Voigt.

Abkühlung ist laut DWD am Freitag zu erwarten. Dann sollen sich die Temperaturen auf Werte deutlich unter 20 Grad halbieren. Nach derzeitigem Stand ist zudem kräftiger Regen zu erwarten. Am 22. September beginnt dann der kalendarische Herbst, der sich nach der Sonne richtet. Für Meteorologen dauert der Herbst vom 1. September bis zum 30. November.

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