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Ein Hauch von den Kanaren - Im Oliveto in Radeberg begeisterte vor allem der Hauptgang

Ein Hauch von den Kanaren - Im Oliveto in Radeberg begeisterte vor allem der Hauptgang

Zum Sporthotel in Radeberg gehört das „Oliveto“. Es bietet einen bunten Mix aus „kreativer Mittelmeerküche in ihrer ganzen Vielfalt“ und „einer Auswahl sächsischer Spezialitäten“ (Zitate von der Webseite) an.

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Viergang-Menü für 26,50 Euro im Oliveto.

Quelle: Ulrich van Stipriaan

Das Menü, mit dem es sich an der DNN-Aktion „Dresden isst fantastisch“ beteiligt, will sich weder in die eine noch in die andere Kategorie einordnen, sondern einfach die Grundlage für einen angenehmen Abend sein.

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Sanddorn-Parfait mit Hagebutten-Zabaione und Thymiansirup

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Das Menü begann – so steht es in der Beilage zur Aktion – mit einem Amuse Bouche. Einer am Tisch wollte wissen, was das denn nun schon wieder sei? Die Antwort ist einfach: Der Gruß aus der Küche, nur französischvornehm ausgedrückt. Und damit nichts anderes als das auch oft gereichte Amuse gueule, was auch französisch ist, aber politisch nicht ganz so korrekt: bouche ist der Mund, und das derbere gueule klingt allenfalls im Dialekt noch nett: Gusche. Und was für ein Amuse gab‘s? Frischkäse, oben fruchtig und unten mit etwas Olive.

Die Vorspeise Salat von geräucherter Entenbrust und sautiertem Staudensellerie auf geröstetem Pumpernickel mit Feigensenf und Kapernäpfeln sah nicht nur gut aus, sondern ließ Platz für allerlei Entdeckungen – zum Beispiel: Geröstet schmeckt Pumpernickel gleich viel besser als unbehandelt. Und die mild-salzige Kapernfrucht bildete zusammen mit dem leicht scharfen Feigensenf den richtigen Rahmen für die feingeschnittene Ente. Das Blumenkohlsamtsüppchen mit Trüffelöl und Lachsstreifen hatte für unseren Geschmack ein bissl viel Salz abbekommen, auch weil der Lachs ein geräucherter und kein frischer war und deswegen natürlich sein eigenes Salzfass mitschleppte.

Aber der Hauptgang danach machte das mehr als wett: Kalbsfiletmedaillons an lila Wermutkarotten und Minikartoffeln in Salzkruste auf Paprika-Mandel-Dip war ein ordentliches Stück Fleisch, gut gebraten (wir mögen es rosa, vor allem wenn es außen dennoch kross ist!). Kartoffeln und Paprika-Dip erinnerten an die kanarischen Runzelkartoffeln papas arrugadas, konnten aber das kanarische Wetter (derzeit Sonne und 20 Grad, so in etwa) leider nicht nach Radeberg bringen. Zum Abschluss des Menüs (das insgesamt nur 26,50 Euro kostete) gab es ein interessantes Sanddorn-Parfait mit Hagebutten-Zabaione und Thymiansirup.

Ulrich van Stipriaan

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