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Ein Ahorn als Seelenbaum in Dresden

Ein Ahorn als Seelenbaum in Dresden

Am Freitag, 10. Oktober 2014, dem Welttag der seelischen Gesundheit, pflanzen Sozialbürgermeister Martin Seidel und Detlef Thiel, Leiter des Amtes für Stadtgrün und Abfallwirtschaft, 10 Uhr den dritten Seelenbaum im Namen der Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft von Dresden.

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Das Fehlen von Arbeit, zu viel davon oder die falsche Arbeit kann zur psychischen Belastung werden.

Quelle: Jens Schierenbeck

Der Bergahorn wird an der Reitbahnstraße im Stadtzentrum stehen und mit einem Hinweisschild gekennzeichnet. Gepflanzt wird der Seelenbaum im Rahmen der 2. Dresdner Aktionstage zur seelischen Gesundheit.

Über 40 Einrichtungen, Institutionen und Vereine bieten vom 8. bis 11. Oktober Vorträge, Workshops, Tage der offenen Tür oder Informationsstände an, um sich und ihre Unterstützungsangebote vorzustellen und um einen offenen Dialog über seelische Beeinträchtigungen zu führen. Thema der Aktionstage ist das Zusammenspiel von Arbeitswelt und seelischer Gesundheit und die Frage „Was macht Arbeit?". Arbeit ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Lebens. Sie kann Sinn stiften, Anerkennung und Orientierung geben, soziale Kontakte fördern.

Umgekehrt kann das Fehlen von Arbeit, zu viel davon oder die falsche Arbeit zur psychischen Belastung werden. Das Programm und aktuelle Veranstaltungshinweise unter  www.dresden.de/seelische-gesundheit Mit dem Seelenbaum wird ein Zeichen gesetzt gegen Diskriminierung von Menschen mit psychischen Erkrankungen und für einen bewussten Umgang mit der eigenen und der seelischen Gesundheit von anderen. Oft fällt es Betroffenen schwer sich der Familie, Freunden und Bekannten anzuvertrauen. Aus Scham und Angst davor nicht ernst genommen oder ausgegrenzt zu werden. „Dabei geht seelische Gesundheit uns alle an", unterstreicht Jens Heimann, Leiter des Gesundheitsamtes Dresden. „Jeder von uns kann in eine seelische Krise geraten und der ein oder andere hat diese Erfahrung bereits gemacht. In erster Linie helfen dann die Unterstützung und das Verständnis aus dem nahen Umfeld, durch die Familie oder den Partner, um wieder neue Hoffnung und Mut zu schöpfen. Zusätzlich können sich Betroffene, aber auch Angehörige, Unterstützung von außen holen - zum Beispiel in einer psychosozialen Kontakt- und Beratungsstelle oder in einer Selbsthilfegruppe."

Der Seelenbaum ist ein Ort zur Besinnung und soll das Anliegen der Aktionstage weiter transportieren. Genauso wie die Pflege der Seele benötigt die Pflege des Seelenbaums viel Zeit und Kraft. Das Amt für Stadtgrün wird die Pflege des Baumes übernehmen und freut sich über Unterstützung durch Baumpatenschaft. Wer daran Interesse hat, kann sich gern beim Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft, unter Telefon (03 51) 4 88 70 01, melden. Weitere Seelenbäume stehen bereits auf dem Gelände des Berufsbildungswerkes, Hellerhofstraße 21 in Dresden-Pieschen (2012) und auf dem Boltenhagener Platz in Dresden-Klotsche (2013).

PM

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