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Dulig: Sachsen hat Problem mit Rassismus

Nach Anschlag Dulig: Sachsen hat Problem mit Rassismus

Nach Ansicht des stellvertretenden sächsischen Ministerpräsidenten Martin Dulig (SPD) hat Sachsen ein großes Problem mit Rassismus. „Wir dürfen auf keinen Fall zulassen, dass die Situation verharmlost wird“, sagte der SPD-Landeschef.

Quelle: dpa

Radebeul. Nach Ansicht des stellvertretenden sächsischen Ministerpräsidenten Martin Dulig (SPD) hat Sachsen ein großes Problem mit Rassismus. „Wir dürfen auf keinen Fall zulassen, dass die Situation verharmlost wird“, sagte der SPD-Landeschef dem Radiosender MDR Info am Montag in Halle. „Wir können hier nicht so tun, als sei das nur ein kleines Problem oder nur ein mediales Problem. Es ist ein größeres Problem, das wir in Sachsen haben. Sachsen hat anscheinend ein Problem mit Rassismus.“

Weiter sagte Dulig: „Ich frage mich schon: Was ist los in diesem Land, dass Leute das Gefühl haben, [...] berechtigt zu sein, Menschen anzugreifen - ob das in Asylbewerberheimen Helfer sind oder ob das Politiker sind, die sich engagieren.“ Das finde er „inakzeptabel und auch beschämend für unser Land“.

Vor einer Flüchtlingsunterkunft in Niederau bei Meißen waren am Wochenende Helfer des Technischen Hilfswerks angegriffen worden. Zudem hatten in der Nacht zu Sonntag Unbekannte die Fensterscheiben im Bürgerbüro des SPD-Landeschefs in Radebeul zerstört. „Das war ein klares politisches Statement, [...] aber ich lass mich da nicht einschüchtern“, sagte der Politiker.

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Anschlag auf Bürgerbüro von Martin Dulig

In der Nacht zum Sonntag haben Unbekannte das Radebeuler Bürgerbüro von Sachsens stellvertretendem Ministerpräsidenten Martin Dulig (SPD) attackiert. Die Täter zertrümmerten mit Pflastersteinen die Scheiben und beschädigten Teile der Inneneinrichtung.

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