Volltextsuche über das Angebot:

12 ° / 2 ° wolkig

Navigation:
Google+
Dresdner OB-Wahl am Sonntag: Knappes Rennen zwischen Hilbert und Stange erwartet

Dresdner OB-Wahl am Sonntag: Knappes Rennen zwischen Hilbert und Stange erwartet

Bei der zweiten und entscheidenden Runde der Oberbürgermeisterwahl in Dresden am Sonntag zeichnet sich ein knappes Rennen ab. Laut

liegt der bürgerliche Kandidat Dirk Hilbert in der Wählergunst zwar vor seiner rot-rot-grünen Mitbewerberin, Sachsens Wissenschaftsministerin Eva-Maria-Stange (SPD), die im ersten Durchgang die meisten Stimmen erhalten hatte.

Voriger Artikel
Die Kandidaten für die Dresdner OB-Wahl: Eva-Maria Stange
Nächster Artikel
Dresdner Oberbürgermeisterwahl entscheidet sich - Wahlbeteiligung geringer als im Juni

OB-Wahl in Dresden: Am Sonntag wird sich entscheiden, ob OB-Kandidatin Eva-Maria Stange (l.) oder Dirk Hilbert (r.) die Nachfolge von Helma Orosz (m.) antritt.

Quelle: Stephan Lohse

Da sich in der Erhebung des Instituts für Kommunikationswissenschaften der TU Dresden aber 16 Prozent der Befragten unentschlossen zeigten, ist daraus noch keine klare Prognose abzuleiten.

phpf3ccdd27d2201506081541.jpg

Die Wahlbeteiligung stieg stadtweit deutlich an.

Zur Bildergalerie

Befragt wurden in den vergangenen zwei Wochen 450 repräsentativ ausgewählte Dresdner. Von den 333 Befragten, die nach eigenen Angaben auf jeden Fall wählen wollten, sprachen sich 47 Prozent für den FDP-Politiker Hilbert aus. Er tritt als Unabhängiger an, wird allerdings offen von FDP, CDU, AfD und Pegida unterstützt. Hilbert vertritt als Erster Bürgermeister bereits seit März Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU), die aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig aus dem Amt geschieden war.

Für Stange, die von der rot-rot-grünen Stadtratsmehrheit unterstützt wird, wollten 36 Prozent stimmen. Genau so viel Zuspruch hatte sie auch am 5. Juni erhalten - und damit das beste Ergebnis im ersten Durchgang erreicht. Dabei konnte sie nach Ansicht von Experten von der Zersplitterung des konservativen Lagers profitieren.

Neben dem CDU-Kandidaten, Sachsens Innenminister Markus Ulbig, war auch der Fraktionschef der AfD im Stadtrat, Stefan Vogel, angetreten. Außerdem hatte das Pegida-Bündnis mit der früheren Hamburger AfD-Politikerin Tatjana Festerling eine Bewerberin ins Rennen geschickt.

php9e60c8ab1d201506071243.jpg

Genau ausgeschildert: Wahllokal an der Maxim-Gorki-Straße.

Zur Bildergalerie

Ulbig zog nach seinem schlechten Abschneiden mit nur 15,4 Prozent seine Kandidatur für die zweite Runde zurück. Auch Vogel (4,8 Prozent) und Festerling, die einen Achtungserfolg von 9,6 Prozent schaffte, sind nicht mehr dabei. Ganz im Gegensatz zu dem oder der Kandidatin der Spaßpartei Die Partei, Lars Stosch alias Lara Liqueur. Er oder sie kann laut Umfrage aber wie schon im ersten Durchgang (2,5 Prozent) am Sonntag nur mit einem Ergebnis im unteren einstelligen Bereich rechnen.

Die CDU ist der große Verlierer der Wahl, da sie mit Dresden auch in der letzten deutschen Großstadt mit mehr als 500.000 Einwohnern das Zepter abgeben muss. Im zweiten Wahlgang unterstützt sie nun Hilbert, den mit 31,7 Prozent Zweitplatzierten des ersten Durchgangs. Auch AfD und Pegida haben ihre Anhänger aufgerufen, Rot-Rot-Grün und damit Stange auf dem Chefsessel des Rathauses zu verhindern.

War im ersten Wahlgang noch die absolute Mehrheit zum Sieg nötig, reicht am Sonntag die einfache Mehrheit. Wahlberechtigt sind mehr als 436.000 Dresdnerinnen und Dresdner. Sie können in 360 Wahllokalen ihre Stimme abgeben.

Der Wahlkampf war in der Schlussphase von lokalen Themen wie Straßen- und Kita-Ausbau und der Schaffung einer neuen städtischen Wohnungsbaugesellschaft geprägt. Der eigentlich erwartete Lagerwahlkampf blieb weitgehend aus.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus News

Majong: Der Klassiker unter den Computer-Puzzles. Hier kostenlos online spielen im Spieleportal von DNN.de ! mehr

Gewinnspiele
  • Onlineabo

    "DNN-Exklusiv" heißt das Online-Premiumangebot der Dresdner Neuesten Nachrichten, dass Sie überall und rund um die Uhr nutzen können - zu... mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die DNN in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten DNN das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr