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Dresdens neuer Oberbürgermeister Dirk Hilbert: „Ich weiß, wie es geht“

Dresdens neuer Oberbürgermeister Dirk Hilbert: „Ich weiß, wie es geht“

Dass er Oberbürgermeister kann, hat Dirk Hilbert (FDP) schon bewiesen. Zwei Mal musste er als Stellvertreter die Amtsgeschäfte für seine Vorgängerin Helma Orosz übernehmen.

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Dirk Hilbert mit seiner Frau Su Yeon.

Quelle: dpa

Im Februar 2011, als die CDU-Politikerin eine Krebserkrankung bekanntgab und sich zur Behandlung zurückzog, sogar für ein gutes Jahr. Und nun ist der 43-Jährige schon seit März oberster Repräsentant der mit rund 530.000 Einwohnern zwölftgrößten Stadt Deutschlands, nachdem Orosz sich vorzeitig und endgültig aus dem Amt verabschiedet hatte.

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Die Dresdner haben gewählt: Dirk Hilbert ist neuer Oberbürgermeister, Eva-Maria Stange verlor im zweiten Wahlgang am Ende deutlich.

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„Ich weiß, wie es geht“, wurde er deshalb auch nicht müde, im Wahlkampf zu betonen. Auf der Hauptversammlung des Deutschen Städtetages im Juni und dem Treffen der G7-Finanzminister in Dresden rund zwei Wochen zuvor war Hilbert Gastgeber und Gesicht der Elbestadt auch auf nationaler und internationaler Ebene.

Als Erster Bürgermeister ist er seit 2008 für die Wirtschaft der sächsischen Landeshauptstadt zuständig. Zuvor hatte der gelernte Elektronikfacharbeiter und diplomierte Wirtschaftsingenieur im Management des damaligen Brandenburger Luftschiffunternehmens CargoLifter gearbeitet.

Gern verweist Hilbert darauf, dass während seiner Zeit im Rathaus in Dresden mehr als 35.000 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze entstanden seien. Größere Ansiedlungen von Unternehmen lassen sich in dieser Zeit allerdings nicht mit seinem Namen verbinden.

Während des Wahlkampfs war Hilbert im Stadtbild omnipräsent. Bei der Kampagne half ihm die ganze Familie. Auf unzähligen Plakaten war der gebürtige Dresdner mit seiner koreanischen Frau und dem gemeinsamen Sohn zu sehen. Die Tatsache, dass seine Frau nicht aus Deutschland stamme, komme ihm auch im Amt zugute, sagt er. „Verständnis für andere Kulturen ist die Basis für unsere Ehe und dies ist symbolhaft auch auf die Stadtgesellschaft übertragbar.“

dpa

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