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Dresden erlebt ruhigen Wahltag mit vielen Beobachtern

Dresden erlebt ruhigen Wahltag mit vielen Beobachtern

Bis 18.20 Uhr sei es ein ruhiger Wahltag gewesen, erklärte Wahlleiterin Ingrid van Kaldenkerken. „Dann haben wir versucht, die Wahlergebnisse zu präsentieren.

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Quelle: Stephan Lohse

“ Was gründlich schief ging. Die Internetseite stürzte ab, erst nach 20 Minuten war der Fehler behoben. 130.000 Seitenaufrufe registrierten die Computerfachleute der Stadt am Wahlabend, die meisten Nutzer wollten wissen, wer bei der Oberbürgermeisterwahl das Rennen gemacht hat.

Unvorhergesehene Ereignisse habe es am Wahlsonntag nicht gegeben, so die Wahlleiterin, alle Wahlvorstände und Wahlhelfer hätten ihren Dienst pünktlich angetreten. Zwei Trends seien deutlich geworden: Das starke Plus an Briefwählern im Vergleich zur OB-Wahl 2008, als es noch 31.000 waren. „Das haben wir mit 60.109 fast verdoppelt.“ Die Briefwahlunterlagen könnten bequem per Computer von zu Hause aus angefordert werden, das habe mit zu dem Anstieg geführt, so van Kaldenkerken. Stark gestiegen sei auch die Zahl von interessierten Bürgern, die sowohl die Wahl als auch die Auszählung beobachtet hätten. Viele der Beobachter seien dem islamfeindlichen Bündnis Pegida zuzuordnen, Zwischenfälle habe es aber nicht gegeben. „Zumindest ist nichts zu mir vorgedrungen.“ Selbst zu der Zulassung der Briefwahlumschläge im Rathaus seien Beobachter gekommen, darunter auch Pegida-Frontmann Lutz Bachmann.

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Genau ausgeschildert: Wahllokal an der Maxim-Gorki-Straße.

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Nach der Wahl ist für die Wahlleiterin vor der Wahl: Sie muss nun den zweiten Wahlgang am 5. Juli vorbereiten. Bis zum Freitag müssen sich die Kandidaten, die zurückziehen möchten, melden. Sie werden dann vom Stimmzettel gestrichen, ohne dass dafür der Gemeindewahlausschuss noch einmal tagen müsste. Das Gremium müsste nur noch einmal zusammenkommen, wenn sich etwas auf dem Stimmzettel ändert, zum Beispiel einer der Kandidaten einen neuen Namen annimmt oder verstirbt.

tbh

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