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Dresden bereitet sich auf Pegida und Gegendemos vor - Ruhe vor dem Sturm

Dresden bereitet sich auf Pegida und Gegendemos vor - Ruhe vor dem Sturm

Pegida kommt: Am Montagvormittag war es im Dresdner Ostragehege schon windig. Der eigentliche „Sturm“ wird aber erst am späten Nachmittag erwartet.

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Quelle: DNNOnline

Im eingezäunten und weiträumig abgeriegelten Veranstaltungsgelände in der Flutrinne erwarten die Islamgegner von Pegida mehr Menschen denn je. Ihr „Stargast“ ist der niederländische Islamhasser Geert Wilders.

Gegen die Veranstaltung hat sich in Dresden breiter Protest formiert. Von drei Punkten aus startet ab 14.30 Uhr ein Sternlauf des Bündnisses „Dresden für alle“. Künstler, Politiker, Wissenschaftler, Religionsgemeinschaften und viele mehr unterstützen die Versammlung, die sich 16 Uhr zu einer Abschlusskundgebung am Bahnhof Mitte treffen will.

Viel näher ran an die Flutrinne darf am Nachmittag keiner. Eine Demo des Bündnisses Dresden Nazifrei, die an der Flutrinne vorbeiführen sollte, wurde vom Ordnungsamt zum Postplatz verlegt und daraufhin von Dresden Nazifrei wieder abgesagt. Stattdessen ruft das Bündnis seine Anhänger auf, zur Yenidze und zur Haltestelle Vorwerkstraße zu kommen. Im Vorfeld hatte Dresden Nazifrei angekündigt, dass man versuchen werde, die Pegida-Versammlung zu behindern. Vor allem soll der Auftritt von Wilders möglichst verhindert werden. AfD und Pegida hatten daraufhin das Bündnis und dessen Sprecher Silvio Lang angezeigt.

Auch eine Kundgebung von evangelischer, jüdischer und muslimischer Gemeide, die am Trümmerberg an der Magdeburger Straße stattfinden sollte, wurde vom Ordnungsamt nicht genehmigt. Die soll nun nach dem montäglichen Friedensgebet ab etwa 17.30 Uhr auf dem Altmarkt stattfinden.

Polizei und Ordnungsamt zeigen rund um das Ostragehege seit dem Morgen starke Präsenz. Pieschener Allee und die Schlachthofbrücke sind nur noch für Anlieger zugänglich, der Elbradweg stand am Mittag vor der Sperrung, auch der Trümmerberg ist teilweise eingezäunt.

DNN

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