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Deutlicher Überstunden-Anstieg bei der sächsischen Polizei

Rund 3.500 Stunden entfallen unbezahlt Deutlicher Überstunden-Anstieg bei der sächsischen Polizei

Die Zahl der angehäuften Überstunden der sächsischen Polizeibeamten ist im ersten Quartal 2016 deutlich angestiegen. Die aus dem letzten Jahr übertragenen 84.400 Überstunden häuften sich in den ersten drei Monaten 2016 um mehr als 18 Prozent auf 99.700 an.

Quelle: dpa

Dresden. Die Zahl der angehäuften Überstunden der sächsischen Polizeibeamten ist im ersten Quartal 2016 deutlich angestiegen. Die aus dem letzten Jahr übertragenen 84.400 Überstunden häuften sich in den ersten drei Monaten 2016 um mehr als 18 Prozent auf 99.700 an. Dies geht aus Antworten der Landesegierung auf Anfragen des sächsischen Landtagsabgeordneten Enrico Stange (Die Linke) hervor.

Es ist jedoch nicht nur die Zahl der Überstunden angestiegen, rund 3.500 Überstunden sind ebenso im ersten Quartal dieses Jahres entschädigungslos entfallen. Stange bezeichnete den Umgang mit den sächsischen Polizisten als skandalös: „Wegen der Personalnot kommen die Polizeibeamten kaum noch aus den Stiefeln. Zum Dank wird ihnen auch noch der Ausgleich für zahlreiche Überstunden verwährt.“

Sächsische Polizisten müssen auf der einen Seite immer mehr Überstunden auf sich nehmen, auf der anderen Seite ist der Krankenstand auf ein Niveau gestiegen, das andere Branchen beinahe um das Doppelte übertrifft (DNN berichteten). Im vergangenen Jahr waren 8,4 Prozent der Beamten durchschnittlich arbeitsunfähig.

„Wer die Polizei entlasten und die Beamten gesund halten will, muss endlich den Einstellungskorridor bei der Polizei ausweiten“, meint Stange und fordert eine Anhebung der bisher jährlich geplanten 500 Ausbildungsplätze auf mindestens 800.

August Modersohn

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900 Polizisten täglich arbeitsunfähig

Der Krankenstand bei der sächsischen Polizei ist fast doppelt so hoch wie beim Durchschnitt der Arbeitnehmer im Freistaat. 2015 betrug er 8,4 Prozent, wie aus einer Antwort von Innenminister Markus Ulbig (CDU) auf eine Kleine Anfrage des Linke-Landtagsabgeordneten Enrico Stange hervorgeht.

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