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Der Baby-Boom in Sachsen hält an

Umfrage Der Baby-Boom in Sachsen hält an

In Sachsens Kliniken hat sich reichlich Nachwuchs eingestellt. Wird 2015 ein neues Rekordjahr?

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Quelle: dpa

Leipzig. Der Baby-Boom in Sachsen hält unvermindert an. 23 106 Mädchen und Jungen erblickten von Januar bis August dieses Jahres das Licht der Welt, wie das Statistische Landesamt in Kamenz mitteilte. Im gleichen Zeitraum 2014 seien es 22 786 gewesen. Demnach gab es in den ersten acht Monaten dieses Jahres 381 Mehrlingsgeburten, darunter 373 Zwillinge und acht Drillinge. Neuere Zahlen lägen noch nicht vor, sagte eine Sprecherin.

Am Universitätsklinikum Leipzig haben die Hebammen schon etwas weiter gezählt. Dort steuert man auf einen neuen Rekord zu: Mitte Dezember sei bereits die Zahl der Babys des Gesamtjahres 2014 übertroffen worden, sagte Sprecherin Helena Reinhardt. Nach ihren Angaben kamen bis 15. Dezember 2661 Kinder, darunter 100 Zwillinge und sechs Drillinge zur Welt. Im gesamten Jahr 2014 seien es 2549 Kinder gewesen,

Auch das DRK-Krankenhaus in Chemnitz mit der größten Geburtenstation in der Region legte zu: Per 15. Dezember gab es dort 1710 Geburten mit 1745 Kindern. Im gesamten Jahr 2014 waren es 1576 Geburten mit 1607 Kindern. „Wir rechnen für das Gesamtjahr 2015 mit knapp 1800 Geburten“, sagte Sprecherin Sandra Schlömer.

Am Universitätsklinikum Dresden blieben die Zahlen weitgehend stabil: Von Januar bis 20. November erblickten 2302 Kinder das Licht der Welt, im gleichen Zeitraum des Vorjahres seien es 2305 gewesen, sagte Pressesprecher Holger Ostermeyer.

Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Kamenz liegt Sachsen bei der Geburtenrate im bundesweiten Vergleich weiter an der Spitze. 2014 lag sie bei 1,57 Kindern je Frau, in Deutschland waren es im Schnitt 1,42. Auch wenn aktuelle Vergleichswerte noch fehlen, geht die Behörde davon aus, dass sich an der Spitzenposition nichts ändert. Grund: Der Abstand zu den nachfolgenden Bundesländern war zuletzt zu groß. Im Jahr 2014 insgesamt hätten 35 935 Mädchen und Jungen das Licht der Welt erblickt, im Jahr davor seien es 34 800 gewesen.

dpa

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