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DNA-Abgleich bestätigt Tod von Unister-Chef

Ermittler fordern Rechtshilfe in Slowenien und Italien DNA-Abgleich bestätigt Tod von Unister-Chef

Zwei Wochen nach dem Flugzeugabsturz in Slowenien ist der Tod der beiden Unister-Chefs amtlich. Ein DNA-Abgleich habe ergeben, dass es sich bei den Leichen um die Gesellschafter des Leipziger Internetunternehmens, Thomas Wagner (38) und Oliver Schilling (39), sowie einen 65-Jährigen handelt.

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Zwei Wochen nach dem Flugzeugabsturz in Slowenien ist der Tod der beiden Unister-Chefs amtlich.

Quelle: dpa

Leipzig/Nova Gorica. Zwei Wochen nach dem Flugzeugabsturz in Slowenien ist der Tod der beiden Unister-Chefs amtlich. Ein DNA-Abgleich habe ergeben, dass es sich bei den Leichen um die Gesellschafter des Leipziger Internetunternehmens, Thomas Wagner (38) und Oliver Schilling (39), sowie einen 65-Jährigen handelt. Das teilte die Polizei in Nova Gorica am Donnerstag gegenüber dieser Zeitung und der slowenischen Zeitung Primorske Novice mit, die in dem Fall gemeinsam recherchieren. Die Identität des Piloten (73) war bereits vor einer Woche festgestellt worden. Die Unister-Gründer waren für ein Kreditgeschäft ins italienische Venedig gereist, wurden dort jedoch Opfer von Betrügern.

Der sächsischen Generalstaatsanwaltschaft in Dresden lag das Obduktionsergebnis bis zum Nachmittag noch nicht offiziell vor. „Wir gehen aber davon aus, dass wir es in Kürze erhalten“, sagte Sprecher Wolfgang Klein. Unabhängig davon werden die Ermittlungen wegen des Betrugs in Venedig vorangetrieben. „Wir bereiten derzeit ein Rechtshilfeersuchen vor, um alle Informationen aus Italien und Slowenien zu bekommen“, erklärte der Oberstaatsanwalt.

Wagner hatte kurz vor seinem Abflug bei der Flughafenpolizei in Venedig eine Betrugsanzeige erstattet. Diese liegt der Generalstaatsanwaltschaft bislang noch nicht vor. Auch an dem Geld aus dem am Absturzort gefundenen Rucksack – laut slowenischer Polizei handelte es sich um 10 000 Schweizer Franken – sind die Ermittler in Dresden interessiert. „Das hätten wir gerne, um zu sehen, um was für Geld es sich handelt“, erklärte Klein.

Wagner hatte am 13. Juli von dem angeblichen Diamantenhändler Levy V. aus Israel einen Geldkoffer erhalten, dessen Inhalt jedoch mitnichten die vereinbarte Summe enthielt. Statt der versprochenen 2,5 Millionen Euro in Franken befanden sich darin Blüten, verdeckt von echten Scheinen. Wagner hatte V. als Sicherheit zuvor mindestens eine Million Euro übergeben. Pikant: Dem Handelsblatt zufolge soll der Unister-Chef das Geld von einem Firmenkonto abgehoben haben, von dem auch die Mitarbeiter des Unternehmens ihr Geld erhielten. Eine Bestätigung dafür gibt es bislang nicht.

Von Robert Nößler

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