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Chronologie: Der Streit zwischen Freiraum Elbtal und den Investoren um das Grundstück an der Leipziger Straße

Chronologie: Der Streit zwischen Freiraum Elbtal und den Investoren um das Grundstück an der Leipziger Straße

Januar 2015: Auch nach dem Jahreswechsel ist der Verein Freiraum Elbtal auf dem Grundstück präsent. Um Druck auf die Stadt auszuüben droht Investorin Töberich mit der Sperrung des Elbradwegs, der über das Grundstück führt.

27. Februar 2015: Räumung des Grundstücks durch einen Gerichtsvollziehener

Januar 2015: Auch nach dem Jahreswechsel ist der Verein Freiraum Elbtal auf dem Grundstück präsent. Um Druck auf die Stadt auszuüben droht Investorin Töberich mit der Sperrung des Elbradwegs, der über das Grundstück führt.

November 2014: Die neue Stadtratsmehrheit stellt ihre Pläne für das Gebiet vor: Das Elbufer soll zu großen Teilen für Parkanlagen, Flutschutzlinien und die Aktivitäten des Vereins Freiraum Elbtal reserviert werden, während Investoren bei ihren Wohnbau-Plänen zurückstecken sollen.

25. September 2014: Baubürgermeister Jörn Marx stellt gegenüber dem Stadtrat klar, dass Freiraum Elbtal kein kommunales Grundstück als Ersatz für das Gelände an der Leipziger Straße erhalten wird. Auch über private Eigentümer findet der Verein kein passendes neues Domzil.

23. September 2014: Der Verein Freiraum Elbtal erreicht vor Gericht einen Teilerfolg. Bis Jahresende darf er auf dem Grundstück bleiben, muss danach aber definitiv ausziehen.

29. April 2014: In einer ersten Gerichtsverhandlung einigen sich beide Seiten, dass Freiraum Elbtal bis Jahresende auf dem Gelände bleiben darf. Wenige Tage später lehnen die Eigentümer den Vergleich jedoch ab.

Oktober 2013: Die Besitzer des Grundstücks an der Leipziger Straße reichen Räumungsklage gegen Freiraum Elbtal ein. Die Verhandlung wird jedoch mehrfach verschoben. Die Erbengemeinschaft, der das Grundstück gehört, will an Investorin Regine Töberich verkaufen. Das geht aber erst, wenn Freiraum Elbtal ausgezogen ist.

Juli 2013: Die CG-Gruppe und DresdenBau stellen ihre Pläne für das Wohnprojekt „Marina Garden“ vor. Für 68 Millionen Euro soll auf dem Grundstück eine Premium-Wohnanlage mit mehr als 150 Millionen Euro entstehen. Im März 2014 soll es spätestens losgehen.

30. Juni 2013: Der Mietvertrag zwischen der Erbengemeinschaft und Freiraum Elbtal läuft nach sechs Jahren aus. Der Verein zahlt weiter Miete und wird zunächst noch auf dem Grundstück geduldet.

Juni 2013: Beim Juni-Hochwasser 2013 steht das Gelände tagelang mehr als einen Meter unter Wasser. Anschließend beräumen über 200 Freiwillige das Areal.

2007: Die Erbengemeinschaft Grumpt vermietet das Gelände Leipziger Straße 33A an den neu gegründeten Verein Freiraum Elbtal mit seinen damals sieben Mitgliedern. Der Verein richtet das Grundstück in den kommenden Jahren selbstständig her und baut es zu einem Ort für freie Künstler aus, Werkstätten und Ateliers inklusive.

sl

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