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Chancen auf Geschäfte - Wirtschaftsminister plant Iranreise

Planung Chancen auf Geschäfte - Wirtschaftsminister plant Iranreise

Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) plant in den nächsten Monaten eine Reise in den Iran - gemeinsam mit sächsischen Unternehmern. „Das Thema Iran ist für Sachsen sehr interessant, vor allem da unsere Maschinenbauer hohes Potenzial für sich sehen“, erklärte ein Sprecher.

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Quelle: dpa

Dresden. Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) plant in den nächsten Monaten eine Reise in den Iran - gemeinsam mit sächsischen Unternehmern. „Das Thema Iran ist für Sachsen sehr interessant, vor allem da unsere Maschinenbauer hohes Potenzial für sich sehen“, erklärte ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums auf Anfrage. Voraussichtlich steht die Reise im Frühsommer an. Die sächsische Wirtschaft hofft nach dem Wegfall der Finanz- und Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf gute Geschäfte in dem Land.

Nach Einschätzung der Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft (VSW) haben sächsische Unternehmen durchaus Chancen, sich mit ihren innovativen Produkten gegen die internationale Konkurrenz durchzusetzen. Nachholbedarf gebe es im Iran nicht nur bei der Infrastruktur, sondern auch im Maschinen- und Anlagenbau, in der chemischen Industrie sowie in der Informationstechnologie. Gleichwohl warnte die VSW vor überzogenen Erwartungen. „Wirtschaft setzt aber Vertrauen voraus, und das muss erst wieder aufgebaut werden“, hieß es.

2014 exportierten sächsische Unternehmen Waren im Wert von 114 Millionen in den Iran. 2008 waren es 51 Millionen Euro. Damit liegt Iran auf Platz 40 der wichtigsten Ausfuhrländer des Freistaates. Erzeugnisse des Maschinenbaus machten dabei 81 Prozent der Ausfuhren aus, darunter vor allem Pumpen und Kompressoren sowie Maschinen für Textil-, Bekleidungs- und das Ledergewerbe.

Bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Leipzig haben sich in den vergangenen Wochen deutlich mehr Unternehmen über Möglichkeiten eines Engagements im Iran informiert. „Der Modernisierungsbedarf im Iran bietet große Potenziale für die deutsche und regionale Wirtschaft“, so IHK-Präsident Wolfgang Topf. Die Dresdner IHK sieht im Iran das Potenzial, die Rückgänge im Russlandgeschäft zu kompensieren. „Zumal die Produkte von Interesse ähnlich sind“, so ein Sprecher.

Die IHK Chemnitz plant eine Infoveranstaltung in Mitteldeutschland zum Thema Iran. Zudem wollen sich regionale Unternehmen an einem sächsischem Messestand im Iran im Herbst dieses Jahres beteiligen. „Es geht auch darum, Marktanteile, die nach Asien gegangen sind, zurück zu bekommen“, so die Referatsleiterin Außenwirtschaft, Barbara Hofmann. Sächsische Unternehmen hatten vor dem Embargo Lieferungen in den Iran. „Die Kontakte sind teilweise noch vorhabenden und werden wieder aktiviert.“

dpa

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