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CDU will Ansehen Sachsens aufpolieren

"Wohlstand für alle" CDU will Ansehen Sachsens aufpolieren

Sachsens CDU will das durch ausländerfeindliche Aktionen und Pannen bei der Terrorabwehr ramponierte Image des Landes wieder verbessern. „Für das Land zu werben ist jetzt mehr denn je notwendig“, meint Generalsekretär Michael Kretschmer.

Martin Kretschmer, Generalsekretär der sächsischen CDU, möchte Sachsen als "Land der Möglichkeiten" präsentieren.

Quelle: Sebastian Kahnert/dpa

Dresden. Sachsens CDU will das durch ausländerfeindliche Aktionen und Pannen bei der Terrorabwehr ramponierte Image des Landes wieder verbessern. „Für das Land zu werben ist jetzt mehr denn je notwendig“, sagte Generalsekretär Michael Kretschmer am Donnerstag in Dresden vor einem Landesparteitag am 5. November in Glauchau (Kreis Zwickau). Dort soll es vor allem um Wirtschaftspolitik gehen und der Leitantrag des Vorstandes unter dem Titel „Starke Wirtschaft. Starker Freistaat. Wohlstand für alle“ verabschiedet werden. Laut Kretschmer gilt es, Sachsen als „Land der Möglichkeiten“ zu präsentieren.

„Wir müssen den Unternehmen sagen, warum sie in Sachsen investieren sollen“, sagte Kretschmer. Die Zeit der hohen Förderung und der billigen Arbeitskräfte sei vorbei. Aber es gebe kluge Köpfe, eine große Forschungslandschaft, Familien könnten in dem Land gut leben. Unter anderem sollen die Strategie für die Außenwirtschaft und die Imagekampagne für das Land weiterentwickelt, die Wirtschaftsförderung in eine Innovationsagentur umgewandelt werden. Absolventen, die nach ihrer Ausbildung ein Unternehmen gründen wollen, sollen ein günstiges Darlehen angeboten bekommen.

Die Stimmung in der Partei sei „kampfbereit“, sagte Kretschmer. „Wir wollen ein positives Bild und stellen uns ganz klar vor die Menschen in diesem Land.“ Während des Parteitages solle auch über den von CSU und sächsischer CDU erarbeiteten „Aufruf zu einer Leit- und Rahmenkultur“ abgestimmt werden. Die Botschaft sei: „Jeder ist willkommen, der einen Anspruch als Flüchtling hat. Aber er muss sich integrieren. Multikulti werden wir nicht zulassen“, sagte Kretschmer.

Er kritisierte zudem die Attacken von Koalitionspartner SPD wegen der Pannen bei der Festnahme und dem Tod des Terrorverdächtigen Dschaber Al-Bakr als „verallgemeinerndes Gerede“. Damit werde dem Land Schaden zugefügt. Das entspreche nicht dem Geist des Koalitionsvertrages.

Die sächsische CDU hat nach eigenen Angaben mehr als 11 000 Mitglieder, rund 500 weniger als Ende 2015. Laut Kretschmer es in diese Jahr mehr Austritte als sonst gegeben.

dpa

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