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Bundeswehr zieht sich aus Flüchtlingsunterstützung zurück

Sachsen Bundeswehr zieht sich aus Flüchtlingsunterstützung zurück

Die Bundeswehr will sich in Sachsen in den nächsten Monaten aus der Flüchtlingsunterstützung zurückziehen und wieder mehr auf ihre eigentliche Aufgabe konzentrieren. Derzeit seien noch 30 bis 35 Soldaten in Sachsen dafür abgestellt, zum Höhepunkt waren es 250.

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Derzeit seien noch 30 bis 35 Soldaten in Sachsen zum Betrieb der Erstaufnahmeeinrichtungen oder zur Registrierung der Flüchtlinge abgestellt.

Quelle: dpa

Dresden. Die Bundeswehr will sich in Sachsen in den nächsten Monaten aus der Flüchtlingsunterstützung zurückziehen und wieder mehr auf ihre eigentliche Aufgabe konzentrieren. Die Truppe sei immer bereit zu helfen, „wenn es brennt“ wie bei Hochwasser oder in der Flüchtlingskrise, sagte der Chef des Landeskommandos Sachsen, Oberst Helmut Baumgärtner, am Freitag in Dresden. „Insgesamt muss aber klar sein, dass die Bundeswehr auch irgendwann, wenn die zivilen Institutionen soweit sind, sich gänzlich aus der Flüchtlingsunterstützung zurückzieht“. Als Zeitrahmen dafür habe Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) das Ende des Sommers genannt.

Derzeit seien noch 30 bis 35 Soldaten in Sachsen zum Betrieb der Erstaufnahmeeinrichtungen oder zur Registrierung der Flüchtlinge abgestellt, sagte Baumgärtner. Zum Höhepunkt der Aktion „Helfende Hände“ im November seien es 250 gewesen.

Bei einem Besuch im Landeskommando kündigte Innenminister Markus Ulbig (CDU) an, eine vom Freistaat seit September vergangenen Jahres zur Flüchtlingsunterbringung genutzte Sporthalle in der Graf-Stauffenberg-Kaserne zu räumen. Sie stehe ab Ende Februar wieder zur Offiziersausbildung zur Verfügung, sagte er und dankte der Bundeswehr für ihre Unterstützung. Die auf Bundeswehrgelände in Leipzig und Frankenberg errichteten Flüchtlingsunterkünfte sollen aber weiter genutzt werden.

dpa

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