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Bundestagswahl: Kandidaten aus Dresden kommen langsam im virtuellen Wahlkampf an

Bundestagswahl: Kandidaten aus Dresden kommen langsam im virtuellen Wahlkampf an

September werden die Bürgerinnen und Bürger der Bundesrepublik zur Wahlurne für die Bundestagswahl gebeten. Die Anwärter der Dresdner Ortsgruppen machen sich für ihre Parteien startklar und nutzen dabei nach und nach auch die sozialen Netzwerke, um für ihre Wahlprogramme zu werben.

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Quelle: Dominik Brüggemann

Das allerdings in unterschiedlicher Intensität. Wir haben uns bei Facebook, Twitter und Google+ umgesehen und nachfolgend zusammengefasst, welcher Kandidat wo zu finden ist.

Mit Abstand am erfolgreichsten in den sozialen Netzwerken unterwegs ist Katja Kipping von der Partei Die Linke. Ihre Facebookseite schafft es auf knapp 12.000 Fans und auch auf Twitter informiert sie ihre circa 9.000 Follower über aktuelle Aktionen, interessante Artikel zu Wahlthemen und teilt Links zu den Videos ihres YouTube-Kanals. Ihr Kollege Tilo Kießling ist ebenfalls auf Facebook und Twitter zu finden, dort allerdings mit einer weniger starken Basis als Kipping. So verfolgen seine Beiträge auf Facebook lediglich 71 Fans und auf Twitter 39 Follower. Diese Kanäle nutzt er vor allem dazu, um die Inhalte seines Wahlblogs zu verbreiten. Sowohl Kießling, als auch Kipping sprechen sich vorrangig für die Festlegung eines gesetzlichen Mindestlohnes aus.  

Die Grünen Dresden schicken mit Stephan Kühn ebenfalls einen Kandidaten ins Rennen, der sich im Social Web wohlzufühlen scheint. Auf seinem offiziellen Facebookprofil gibt er sich seinen 1.445 Freunden naturverbunden und postet neben Politischem auch Hinweise zu Naturschutzprojekten oder teilt die Beiträge seines Twitterkanals, dem 632 Personen folgen. Kühn setzt sich vor allem für den Ausbau des Fuß- und Radwegenetzes, sowie für alternative Antriebskonzepte in der Automobilindustrie ein. Die zweite Bewerberin der Partei, Ulrike Bürgel, legt ihren Schwerpunkt dagegen auf Themen der Gleichstellung und Behindertenpolitik. Deswegen widmet sie sich auch bei Facebook (443 Freunde) in erster Linie diesen Inhalten.

In den sozialen Netzwerken unterwegs sind naturgemäß die Kandidaten der Piratenpartei. Sowohl Sebastian Harmel, als auch Anna-Katharina Vogelgesang twittern was das Zeug hält, allerdings nicht unter ihrem vollen Namen.

Johannes „Lohmy“ Lohmeyer ( FDP) fühlt sich bei Facebook (423 Likes) ebenso heimisch, ist bei Twitter (999 Follower) engagiert und bloggt nebenbei auf seinem politischen Blog. Er beschäftigt sich vorrangig mit Streitfragen der Euro-Politik, der Energiewende und des Arbeitsmarktes. Auch Matteo Böhme (ebenfalls FDP) bewegt sich sicher auf Facebook, wo er 116 Fans erreicht.  

Mit Twitter kann sie zwar noch nichts anfangen, dafür zählt das offizielle Facebookprofil von Ines Vogel ( SPD) fast 2.000 Freunde. Dort informiert sie auch über ihre Schwerpunktthemen Krippenausbau, Bürgerversicherung und Rentenangleichung. Außerdem piept sie sich mit dem von der Bundes-SPD geförderten Wahlkampfprojekt Der Rote Vogel durchs Netz. So aktiv sich Vogel zeigt, so passiv ist hier Parteikollege Thomas Blümel: Er besitzt zwar einen Facebook-Account - wer auf Facebook aber nicht mit Blümel befreundet ist, sieht dort nicht einmal die Parteienzugehörigkeit des Kandidaten. Blümel nutzt stattdessen intensiv seinen Wahlblog.

Alle anderen Kandidaten für die Bundestagswahl scheinen nicht wirklich im Social Web angekommen zu sein. So ist Andreas Lämmel ( CDU) noch auf seiner offiziellen Facebookseite (118 Fans) zu finden, währenddessen man die Kontrahenten von Piratenpartei, NPD, MLPD, Freie Wähler und BüSo entweder auf privaten Profilen antrifft - oder gar nicht. Lediglich mehr oder weniger aktive Twitterkanäle werden von einigen Bewerbern gepflegt. Generell ist viel Potenzial nach oben hin offen, da selbst auf den bestehenden Social Web Kanälen noch regelmäßiger agiert werden könnte. Die Möglichkeiten des direkten Wählerkontaktes werden noch nicht genutzt und vor allem junge (und unentschlossene) Wähler könnten in den sozialen Netzwerken noch besser angesprochen werden.  

In der Tabelle haben wir in alphabetischer Reihenfolge für Sie zusammengefasst, wo welcher Kandidat in den sozialen Medien zu finden ist. Sollten wir eine Seite übersehen haben, freuen wir uns jederzeit über Ergänzungen und Hinweise zum Thema. Ihre Vorschläge erreichen uns am besten auf unserer Facebookseite , via Google+ und natürlich auch in 140 Zeichen beim Kurznachrichtendienst Twitter.

Tabellarische Übersicht über die Dresdner Kandidaten für die Bundestagswahl im Social Web

Doreen Fröbe

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