Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
Google+
Bundesratspräsident Tillich sagt Hilfe in Korea-Krise zu

Auslandsreise Bundesratspräsident Tillich sagt Hilfe in Korea-Krise zu

Bundesratspräsident Stanislaw Tillich (CDU) hat Südkorea die Unterstützung Deutschlands für einen Ausweg aus der Krise auf der koreanischen Halbinsel zugesagt. Durch seine Atom- und Raketentests habe Nordkorea alle Angebote einer Annäherung praktisch ausgeschlagen.

Voriger Artikel
Sächsische Lehrer protestieren in Dresden für mehr Kollegen
Nächster Artikel
Kommunen in Sachsen bekommen mehr Geld für ihre Kitas

Stanislaw Tillich (CDU)

Quelle: dpa

Dresden/Seoul. Bundesratspräsident Stanislaw Tillich (CDU) hat Südkorea die Unterstützung Deutschlands für einen Ausweg aus der Krise auf der koreanischen Halbinsel zugesagt. Durch seine Atom- und Raketentests habe Nordkorea alle Angebote einer Annäherung praktisch ausgeschlagen, sagte der sächsische Regierungschef am Montag nach einem Treffen mit Südkoreas Präsidentin Park Geun Hye in Seoul: „Ich habe ihr gesagt, dass wir als Bundesländer und Bundesregierung Korea immer dabei unterstützen werden, wenn es um eine friedliche Wiedervereinigung zwischen Süd- und Nordkorea geht.“ Dialog könne es nur geben, wenn Nordkorea die Atomwaffenentwicklung einstellt.

Tillich war am Samstag zum Auftakt eines Besuchs in Südkorea an die stark befestigte Grenze zu Nordkorea gefahren. Am Sonntag hatten nordkoreanische Staatsmedien berichtet, dass das Land eine ballistische Rakete von einem U-Boot abgefeuert habe. Seoul sprach von einer offenen Provokation und drohte damit, den Druck auf das weitgehend isolierte Regime in Pjöngjang zu erhöhen. Auch Deutschland und Frankreich sprachen sich für eine härtere Gangart der internationalen Gemeinschaft aus. Tests mit ballistischen Raketen sind Nordkorea per UN-Resolutionen untersagt. Der UN-Sicherheitsrat hatte die Sanktionen gegen Pjöngjang unlängst verschärft.

Südkorea habe Deutschland um Hilfe gebeten, junge Nordkoreaner auszubilden und sich dafür einzusetzen, dass Informationen über den Westen nach Nordkorea gelangen, sagte Tillich mit Verweis auf die deutschen Mittlerorganisationen, die in Nordkorea tätig sind. „Ich glaube, das ist nicht nur ein berechtigtes Anliegen, sondern auch eines, welches in die Zukunft führen kann.“

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus News

Majong: Der Klassiker unter den Computer-Puzzles. Hier kostenlos online spielen im Spieleportal von DNN.de ! mehr

Gewinnspiele
  • Onlineabo

    "DNN-Exklusiv" heißt das Online-Premiumangebot der Dresdner Neuesten Nachrichten, dass Sie überall und rund um die Uhr nutzen können - zu... mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die DNN in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten DNN das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr