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Bündnis „Dresden nazifrei“ startet Mobilisierung für Aktionen am 13. Februar 2013

Bündnis „Dresden nazifrei“ startet Mobilisierung für Aktionen am 13. Februar 2013

Mit einer Kundgebung und Flyerverteilen vor der Dresdner Altmarktgalerie hat das Bündnis „Dresden nazifrei“ am Samstagnachmittag seine Kampagne 2013 begonnen.

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Die Dresdner Linken-Stadträtin Margot Gaitzsch verlas den Aufruf des Bündnisses "Dresden nazifrei".

Quelle: Tanja Tröger

Die Mitglieder des losen Zusammenschlusses forderten die Dresdner auf, sich auch im kommenden Februar eventuellen Aufmärschen von Nationalsozialisten entgegenzustellen.

Dazu verlas Stadträtin Margot Gaitzsch (Die Linke) zwischen 14 und 16 Uhr mehrmals den Aufruf des Aktionsbündnisses. Ihre etwa 25 Mitstreiter verteilten 4000 bis 5000 Informationsblätter an die vorbeiströmenden Passanten am Dr. Külz-Ring. Auch Johannes Lichdi (Bündnis 90/Grüne) schaute kurz vorbei. Angemeldet hatten die Veranstaltung Margot Gaitzsch und Andreas Herwig (Bündnis 90/Grüne).

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Mit Kundgebung und Flyerverteilen rief das Bündnis Dresden nazifrei auf, sich auch im Februar 2013 eventuellen Naziaufmärschen entgegenzustellen.

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„Mit der Veranstaltung wollen wir Präsenz zeigen, mit den Leuten ins Gespräch kommen und sie informieren. Wir haben versucht, eine Aktion zu machen, die ein bisschen in die weihnachtliche Stimmung passt“, so Mitorganisator Herwig. „Von daher sind wir zufrieden mit der Resonanz, speziell von Seiten der Aktiven. Dieses Jahr müssen wir die Kampagne ja ohne große überregionale Unterstützung auf die Beine stellen.“

Unter dem Motto „Nicht lange fackeln – Nazis blockieren“ wollen die Aktiven des Bündnisses „Dresden nazifrei“ verhindern, dass der Jahrestag des Bombardements für eine Geschichtsverklärung missbraucht wird. Der sogenannte Trauermarsch der Nationalsozialisten, bei dem der Toten gedacht werden soll, suggeriere, dass Dresden eine „unschuldige Stadt“ voller Opfer gewesen sei. Um mit diesem Mythos zu brechen und für die nationalsozialistische Geschichte zu sensibilisieren, werde es wie im Vorjahr auch im Februar 2013 wieder einen Mahngang „Täterspuren“ geben, so Vertreter des Aktionsbündnisses. Dieser Spaziergang führt zu Orten, an denen Faschisten lebten und arbeiteten.

ttr

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