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Bei den Ostdeutschen zeigt die Glückskurve nach oben

DNN-Umfrage: Bei den Ostdeutschen zeigt die Glückskurve nach oben

Wenn heute die Gläser klirren und Rückschau gehalten wird, dann blicken die allermeisten Deutschen zufrieden auf das zu Ende gehende Jahr. Flüchtlinge hin, Terror her. Die großen Krisen haben das persönliche Lebensgefühl kaum beeinflusst.

Quelle: DNN

Dresden. Wenn heute die Gläser klirren und Rückschau gehalten wird, dann blicken die allermeisten Deutschen zufrieden auf das zu Ende gehende Jahr. Flüchtlinge hin, Terror her. Die großen Krisen haben das persönliche Lebensgefühl kaum beeinflusst.

Für 43 Prozent im Osten und 42 Prozent im Westen war es ein richtiges Glücksjahr, fast ebensoviele empfanden es genauso wie das Jahr zuvor. Nur für 15 Prozent im Osten und 14 Prozent im Westen lief es richtig schlecht in den letzten zwölf Monaten. Das ergab eine Umfrage des Leipziger Instituts Uniqma im Auftrag der DNN. Dafür wurden vom 11. bis 16. Dezember genau 1007 repräsentativ ausgewählte Erwachsene aus dem gesamten Bundesgebiet telefonisch befragt.

Bei den Ostdeutschen zeigt die Glückskurve nach zwei schlechteren Jahren wieder nach oben. So viele Glückspilze wie 2015 gab es in den vergangenen 17 Jahren nur noch ein einziges Mal, und zwar 2012. Zudem hat sich die Lebenszufriedenheit in Ost und West angeglichen. "In der Vergangenheit waren die Ostdeutschen fast immer deutlich weniger zufrieden mit dem abgelaufenen Jahr als die Westdeutschen. Nun hat sich diese Lücke geschlossen. Das Jahr 2015 wird in Ost und West ähnlich gesehen", sagt dazu Andreas Czaplicki, der Chef des Uniqma-Institutes.

Zur allgemeinen Zufriedenheit, die sich vorwiegend speist aus dem familiären und beruflichen Umfeld, aus dem gesundheitlichen und allgemeinen Wohlbefinden, passt auch der optimistischere Blick ins neue Jahr. Dass das neue Jahr besser wird, glauben mit 42 Prozent im Westen und 40 Prozent im Osten jeweils zwei Prozent mehr als im Vorjahr. Vier von zehn Befragten sehen Deutschland im wirtschaftlichen Aufwärtstrend. Jeder Dritte erwartet einen Karrieresprung oder einen anderen beruflichen Erfolg. Mehr als ein Drittel hofft auf eine Gehaltserhöhung.

Bundesweit rechnen nur 13 Prozent damit, dass es 2016 für sie selbst und die Welt überhaupt bergab geht. Die große Masse sieht dem neuen Jahr gelassen entgegen und meint: Es werde weder besser noch schlechter. Egal, wie es kommt, wir werden damit fertig.

Diese positive Grundstimmung der meisten Deutschen bedeutet aber nicht, dass sie plötzlich in freudiger Jahresendlaune alles rosarot sehen und die Probleme ignorieren. Den islamistischen Terror, den Krieg in Syrien, den instabilen Irak, Konflikte in vielen Regionen, die Massen zur Flucht treiben, das bewegt die Deutschen auch über den Jahreswechsel. So fürchtet mehr als die Hälfte eine Zunahme terroristischer Anschläge. Und drei Viertel aller Befragten gehen davon aus, dass die Flüchtlingskrise Deutschland auch im kommenden Jahr beschäftigen wird. "Dies kann Anlass für Besorgnis sein, denn ein beträchtlicher Teil der Bürger ist der Ansicht, dass Deutschland schon jetzt mit den Flüchtlingen überfordert ist oder es nur schaffen kann, wenn es entlastet wird oder wenn es zu einer europaweiten Verteilung der Flüchtlinge kommt", erklärt dazu Czaplicki.

Anita Kecke

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