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Arbeiten an der Talsperre Sosa im Erzgebirge laufen planmäßig

Nach 64 Jahren Arbeiten an der Talsperre Sosa im Erzgebirge laufen planmäßig

Bei der Sanierung der Staumauer an der Talsperre Sosa im Erzgebirge ist alles im Lot. Die Arbeiten liegen im Plan, teilte die Landestalsperrenverwaltung mit. Derzeit sind die Arbeiter dabei, die alte Mauerkrone abzubrechen.

Bei der Sanierung der Staumauer an der Talsperre Sosa im Erzgebirge ist alles im Lot.

Quelle: dpa

Sosa. Bei der Sanierung der Staumauer an der Talsperre Sosa im Erzgebirge ist alles im Lot. Die Arbeiten liegen im Plan, teilte die Landestalsperrenverwaltung mit. Derzeit sind die Arbeiter dabei, die alte Mauerkrone abzubrechen. Danach sollen die erforderlichen Bewehrungen und Anker gesetzt und eine neue Entwässerungsvorrichtung installiert werden. Im Anschluss fangen die Betonarbeiten an.

Die Sanierung kostet rund eine Million Euro und soll bis Jahresende fertig sein. Die Staumauer aus Bruchstein war nach 64 Jahren Dauerbetrieb reparaturbedürftig. Laut Verwaltung staute sich unter anderem das eindringende Sickerwasser auf der Dichtung und könne nicht kontrolliert abgeführt werden. Die Talsperre war zwischen 1949 und 1952 gebaut worden.

Nach der Sanierung soll die Mauerkrone wieder für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Dafür müssen die Geländer an die geltenden Normen
angepasst werden. Durch das Bauvorhaben ist es in diesem Jahr nicht möglich, den Drei-Talsperren-Marathon über die Mauerkrone in Sosa zu führen. Der Marathon verbindet die Talsperren Eibenstock, Carlsfeld und Sosa.

Erste Pläne für den Bau einer Talsperre in Sosa gab es schon im Jahr 1908. Sie sollte den umliegenden Gemeinden Trinkwasser spenden. Allerdings wurde das aus finanziellen Gründen nie ausgeführt. Auch ein zweiter Anlauf, den die Stadt Zwickau 1915 im Ersten Weltkrieg unternahm, endete erfolglos. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg ging man das Projekt schließlich an.

Die Talsperre im Höllengrundtal bei Sosa staut das Wasser der Kleinen Bockau. Der Stausee ist 39 Hektar groß. Die Talsperre versorgt den Raum Aue-Schwarzenberg mit Trinkwasser. Baden und Wassersport sind nicht erlaubt. Dennoch gilt die Anlage als beliebtes Ausflugsziel. Rund um die Talsperre gibt es gut ausgeschilderte Wanderwege und im Winter werden Langlaufloipen gespurt.

dpa

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