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Andrang bei „Bautzen gegen Brandstifter“ - Dulig nennt Konsequenzen

Nach Brandanschlag Andrang bei „Bautzen gegen Brandstifter“ - Dulig nennt Konsequenzen

Bautzen will sich nach dem Brandanschlag auf ein geplantes Flüchtlingsquartier als weltoffene Stadt präsentieren. Schon zu Beginn der Aktion „Bautzen gegen Brandstifter“ versammelten sich am Donnerstagnachmittag auf der Friedensbrücke mehrere hundert Menschen.

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Quelle: dpa

Bautzen. Bautzen will sich nach dem Brandanschlag auf ein geplantes Flüchtlingsquartier als weltoffene Stadt präsentieren. Schon zu Beginn der Aktion „Bautzen gegen Brandstifter“ versammelten sich am Donnerstagnachmittag auf der Friedensbrücke mehrere hundert Menschen - unter ihnen auch Vize-Ministerpräsident Martin Dulig (SPD). „Nach dem, was am Wochenende in Sachsen passiert ist, kann man nicht zur Tagesordnung übergehen. Das muss uns alle wachrütteln. Das kann man nicht mehr relativieren und verharmlosen“, sagte Dulig der Deutschen Presse-Agentur. Sachsen habe ein massives Problem und müsse sich dem stellen.

Laut Dulig darf Sachsen nicht in der Fehleranalyse steckenbleiben. „Das hilft keinem Flüchtling. Deshalb geht es jetzt um die richtigen Konsequenzen.“ Man müsse den Rechtsstaat stärken und mehr tun für politische Bildung, zivilgesellschaftliches Engagement und Jugendarbeit. Er sei nach Bautzen gekommen, um denen den Rücken zu stärken, die sich schon seit langem für eine weltoffene, lebens- und liebenswerte Stadt engagierten - „egal, ob man hier geboren, hergezogen oder geflüchtet ist“. Es sei ein tolles Bild, das „bunte Bautzen“ zu sehen: „Das sind die Bilder, die wir aus Bautzen brauchen - nicht die Bilder brennender Häuser.“

Viele Bautzener hatten zu der Aktion Luftballons mitgebracht und sangen Lieder. Auf Plakaten stellten sie klar, wer die Mehrheit in der Stadt verkörpert: „Wenn ihr das Volk seid, sind wir Völker“, hieß es an die Adresse pöbelnder Fremdenfeinde gerichtet.

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Nach dem Brandanschlag vom 21. Februar wird der Bautzener „Husarenhof“ keine Unterkunft für Flüchtlinge. Der Landkreis ist vom Mietvertrag für das ehemalige Hotel zurückgetreten und der Betreibervertrag wurde gekündigt, wie das Landratsamt am Donnerstag mitteilte.

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