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44 Neugeborene in sächsischen Babyklappen abgegeben – FDP fordert „akribische Analyse“

44 Neugeborene in sächsischen Babyklappen abgegeben – FDP fordert „akribische Analyse“

In Sachsen sind bisher 44 Neugeborene in den sechs vorhandenen Babyklappen abgelegt worden. Das geht aus einer am Mittwoch vom Sozialministerium veröffentlichten Statistik hervor.

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Die Babyklappe im Leipziger Klinikum St. Georg

Quelle: Andr Kempner

Am häufigsten wurde das Angebot in Chemnitz genutzt - unter den 21 Säuglingen war auch ein totes Kind. Dresden steht mit 16 Fällen zu Buche, Leipzig mit fünf und Plauen mit zwei. Die beiden restlichen Babyklappen in Aue und Bautzen blieben bislang leer.

In der Regel werden die Kinder adoptiert, manchmal kommen sie auch wieder in die Herkunftsfamilien. Sieben Krankenhäuser in Sachsen geben bedürftigen Frauen die Möglichkeit, anonym zu gebären und die Kinder dann in der Klinik zu lassen. Bislang betraf das 20 Babys. Auch sie werden nach einer Frist zur Adoption freigegeben.

Unter Berufung auf eine Studie des Deutschen Jugendinstituts ist nach Angaben der sächsischen FDP-Landtagsfraktion der Verbleib von etwa 200 in den Jahren 1999 bis 2010 in Deutschland anonym geborenen oder in einer Babyklappe abgelegten Kindern ungeklärt. Anja Jonas, gesundheitspolitische Sprecherin Fraktion, forderte eine „lückenlose Aufklärung“ der Berichte. Dazu gehöre eine “akribische Analyse der Arbeit der Träger von Babyklappen“, sagte die Abgeordnete aus dem Landkreis Leipzig. Sie regte an, dass Babyklappen künftig ausschließlich an Krankenhäusern eingerichtet werden sollten.

dpa/maf

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