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40 Asylbewerber aus Kosovo vom Flughafen Leipzig/Halle abgeschoben

Flüchtlinge 40 Asylbewerber aus Kosovo vom Flughafen Leipzig/Halle abgeschoben

Sachsen macht bei der Abschiebung von Flüchtlingen aus dem Kosovo ernst. Am Dienstagabend brachte ein Flugzeug 40 abgelehnte Asylbewerber vom Flughafen Leipzig/Halle zurück in ihre Heimat. Innenminister Ulbig droht mit weiteren Abschiebungen.

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Vom Flughafen Leipzig/Halle aus sind am Dienstagabend 40 Asylbewerber aus dem Kosovo in ihre Heimat abgeschoben worden.

Quelle: dpa

Leipzig . Vom Flughafen Leipzig/Halle aus sind am Dienstagabend 40 Asylbewerber aus dem Kosovo in ihre Heimat abgeschoben worden. Der Flug nach Priština sei gemeinsam mit Sachsen-Anhalt organisiert worden, teilte das sächsische Innenministerium mit. Die Zahl der Abschiebungen im Freistaat stieg damit auf 1050 in diesem Jahr und übersteigt damit bereits jetzt den Vorjahreswert. 2014 waren es insgesamt 1.037 Rückführungen.

Der Kosovo gilt als sicheres Herkunftsland. Innenminister Markus Ulbig (CDU) kündigte weitere Abschiebungen an, sollten ausreisepflichtige Asylbewerber Sachsen nicht freiwillig verlassen. „Es ist vor allem für alle diejenigen ein deutliches Zeichen, die sich noch immer unerlaubt bei uns aufhalten“, erklärte Ulbig. Er wird am Mittwoch unter anderem am Klinikum St. Georg in Leipzig zu einem Vor-Ort-Besuch in der neuen Ambulanz für Flüchtlinge erwartet. Die Abschiebung sei jedoch nur das letzte Mittel, betonte Ulbig. Er hoffe, dass mehr Menschen „von der freiwilligen Ausreise Gebrauch machen“.

Insgesamt gibt es laut Innenministerium derzeit 6300 vollziehbare Ausreisepflichtige, einschließlich geduldeter Asylbewerber. Insgesamt 18.600 Anträge auf Asyl gingen von Januar bis Ende September in Sachsen ein. Statistisch gesehen dürfen nach Angaben des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) rund 40 Prozent der Antragsteller bleiben, 38,4 Prozent der Anträge wurden bis Ende September inhaltlich abgelehnt, der Rest aus formalen Gründen.

Von nöß

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