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240 Flüchtlinge verlassen Döbelner Erstaufnahme wieder

Unbekanntes Ziel 240 Flüchtlinge verlassen Döbelner Erstaufnahme wieder

Aus der Döbelner Erstaufnahme fliehen die Flüchtlinge. Wie Kai Kranich, Pressesprecher des Landesverbandes des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Sachsen, gegenüber der DAZ bestätigt, sind von den 330 am Sonntag eingetroffenen Asylbewerbern derzeit noch 90 da.

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Quelle: Archiv

Döbeln. Das DRK betreibt die Einrichtung in den ehemaligen Werkhallen des Automobilzulieferers Autoliv an der Eichbergstraße und hat deren Bewohner mit elektronischen Zugangskarten ausgestattet. Diese müssen die Asylbewerber vorzeigen, wenn sie das Gelände das Lagergelände betreten oder verlassen, wenn sie Essen fassen oder sich Spenden abholen. Ein ans Computersystem angeschlossenes Lesegerät vermerkt dann auf den Karten und im System, wann jemand draußen war, zum Essen gegangen ist beziehungsweise Spenden abgeholt hat. „Wenn wir nach drei bis vier Tagen keine Bewegung feststellen, gilt die Person als abgängig“, sagt DRK-Sprecher Kranich. Dann kann die zentrale Ausländerbehörde den Platz neu vergeben. Wohin die Bewohner gehen, weiß Kai Kranich nicht. „Wir registrieren die Leute zwar, aber wir sperren sie nicht ein“, sagt er. In der Döbelner Erstaufnahme ist derzeit Platz für 300 Asylbewerber. Eigentlich war immer von einer Kapazität für 400 Menschen die Rede, aber die brandschutzrechtlichen Bestimmungen beschränken den Platz auf 300 Bewohner.

Um die kümmern sich auch die ehrenamtlich arbeitenden Menschen, die sich im Bündnis „Willkommen in Döbeln“ engagieren. In Absprache mit dem DRK sammelt und verteilt das Bündnis Spenden. Großer Bedarf herrscht derzeit an Windeln und Hygieneartikel für Frauen. Auch Babypflegeartikel stehen hoch im Kurs. Neue Unterwäsche und Socken sind ebenfalls gern gesehen. Die Strümpfe können auch neuwertig sein und sollten gewaschen sein. Warme Schuhe, Frauensachen in größeren Größen, Männerjeans in kleinen Größen, Winterjacken für Frauen und Babybekleidung für Mädchen sind ebenfalls gern gesehen. Kuscheldecken für die Kinder wären auch nicht schlecht. „Wir brauchen dringend Kleiderstangen- und Haken“, sagt Judith Schilling vom Willkommensbündnis. Denn das Spenden-Lager füllt sich langsam. In der kommenden Woche öffnet es das Bündnis zu anderen Zeiten als in dieser Woche. Über weitere Helfer freuen sich die Bündnisleute ebenfalls.

Dirk Wurzel

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