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Wenn es um Computertechnik geht, ist Heiko Weckbrodt in seinem Element

Wenn es um Computertechnik geht, ist Heiko Weckbrodt in seinem Element

Bereits früh entdeckte DNN-Redakteur Heiko Weckbrodt seine Faszination für das Internet. "Ich habe 1995 als studentische Hilfskraft an der Freien Universität Berlin angefangen, erste Internetseiten zu bauen", erinnert sich Weckbrodt.

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Wenn es um Computertechnik geht, ist Heiko Weckbrodt in seinem Element. Stets hat er neue Entwicklungen im Blick.

Quelle: Ronny Siegel

Vor allem Themen aus der Wirtschaftsgeschichte veröffentlichte der Historiker damals. In dieser Zeit entstand auch die Idee, ein modernes Nachrichtenportal über Computertechnik und Hochtechnologie aufzubauen.

"Ich hatte diesen Plan immer im Hinterkopf, vor allem für Themen, für die auf der Computerseite in der Zeitung kein Platz mehr war", so Weckbrodt. Nachdem die Idee über Jahre gereift war, schritt er 2011 schließlich zur Tat und fing an zu bloggen. "Ich habe einen Frankreichurlaub zum Anlass genommen, um zunächst einen Reisebericht zu schreiben. Das war aber nur der Einstieg. Bereits kurze Zeit später ging es mit Computerthemen los."

Damit er mit seinem Blog "Computer-Oiger" möglichst viele Leser gewinnt, musste er sich beim Schreiben etwas umstellen. "Die Aufmerksamkeitsschwelle ist im Netz sehr niedrig. Deshalb sollte bereits im ersten Absatz alles Wichtige drinstehen."

Dass Weckbrodt mit seinen Themen einen Nerv bei der Dresdner Internetgemeinde getroffen hat, zeigt sich an den Zugriffszahlen. Während die meisten populären Blogs in der Landeshauptstadt im Durchschnitt etwa 10 000 Besucher pro Monat haben, kann sich der "Computer Oiger" über 17 000 Besucher und 60 000 Seitenzugriffe freuen. "Für ein Blog, das ein spezielles Themenfeld bearbeitet, ist das ein recht guter Schnitt. Der Erfolg erklärt sich auch damit, dass ich zwei bis fünf Artikel pro Tag veröffentliche", so Weckbrodt. Zugute kommt dieser Erfolg auch seinem Arbeitgeber. "Durch das Blog bekomme ich Anregungen, die immer mal wieder in Zeitungsartikeln münden", sagt der DNN-Redakteur.

Neben Berichten über Dresdner Hochtechnologiefirmen, die auch von früheren Mitarbeitern der Chipwerke gern gelesen werden, obwohl sie schon lange nicht mehr in Dresden wohnen, erfreuen sich besonders Weckbrodts anschauliche Tests von neuer Software und neuen Geräten großer Beliebtheit. "Ich bekomme bestimmte Testgeräte, die andere nicht haben und kann daher als erster herausfinden, wie gut sie sind." Ein Beispiel: Weil die Firma Pocketbook eine Niederlassung in Radebeul hat, konnte er vor einiger Zeit einen der damals noch kaum erhältlichen E-Book-Reader der Ukrainer frühzeitig testen.

Zusätzlich zu Texten und Bildern produziert der Redakteur für diesen und andere Zwecke auch regelmäßig Videos. "Das ist der große Vorteil im Netz, dass man Themen so vielfältig aufbereiten kann." Am Anfang habe er nur Videos gezeigt, wenn beispielsweise ein Forschungsinstitut einen Film zur Verfügung gestellt hat. Mittlerweile ziehe er aber auch selbst mit einer eigenen Spiegelreflexkamera los. "Das ist eine reizvolle Herausforderung. Allerdings sehe ich die eigenen Videos auch kritisch. Ich weiß, dass aus mir nie ein begnadeter Filmemacher werden wird", berichtet der Blogger.

Auch in den kommenden Jahren möchte Heiko Weckbrodt sein Blog mit der gewohnten Themenmischung fortführen. "Es gibt eine klare inhaltliche Ausrichtung." Neue Rubriken seien aber nicht ausgeschlossen.

@Mehr auf www.computer-oiger.de

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 01.04.2014

Stephan Hönigschmid

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