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Stadtrat stoppt überraschend Vergabe von dresden.de

Stadtrat stoppt überraschend Vergabe von dresden.de

Nach einer mehr als zweistündigen, teilweise tumultartigen Debatte hat der Stadtrat am Donnerstagabend mit 33 zu31 Stimmen die Vergabe der Konzession für den offiziellen Internetauftritt der Stadt Dresden unter der Adresse www.

dresden.de überraschend zurück in die Ausschüsse verwiesen. Zuvor hatten sich die Stadträte gegenseitig Lügen und Manipulationen vorgeworfen. Laut Linke-Fraktionschef André Schollbach sei bei dem Vergabeverfahren nachhaltig getrickst worden: Die Stadt habe die Kriterien so lange geändert, bis die von ihr gewünschte Firma auf Platz eins lag. Grünen-Fraktionssprecher Thomas Löser erklärte: "Die CDU betrachtet diese Stadt als Selbstbedienungsladen."

Steffen Kaden (CDU) warf Schollbach Ignoranz vor. Das Vergabeverfahren sei ganz normal gelaufen, erklärte er. Als die Stimmung den Siedepunkt erreicht hatte, forderte die FDP-Fraktion eine Vertagung der Problematik, um offene Fragen abschließend klären zu können. Dem folgte eine knappe Mehrheit. Die linke Opposition stimmte dagegen. Sie hatte ein komplett neues Vergabeverfahren gefordert.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 19.04.2013

tbh

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