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Staatliche Kunstsammlungen in Dresden sind ab sofort digital bei Google zu sehen

Staatliche Kunstsammlungen in Dresden sind ab sofort digital bei Google zu sehen

Die Dresdner Museen der Staatlichen Kunstsammlungen sind ab sofort noch stärker im Internet präsent. Wie am Dienstag bekannt wurde, beteiligen sich die Kunstsammlungen am „Google Art Project".

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Quelle: Julia Vollmer

Die Museen und Galerien können ähnlich wie im Straßen-Panorama-Dienst Street View in einer 3D-Darstellung erkundet werden, diese Option fehlt für Dresden jedoch zunächst noch.

Zahlreiche Kunstwerke lassen sich in mehreren Zoomstufen auch in hoher Auflösung betrachten. „Es geht darum, das kulturelle Erbe zu erschließen und der Menschheit zugänglich zu machen, von überallher und zu jeder Zeit", sagte der Leiter des Google-Entwicklungszentrums in München, Wieland Holfelder, am Dienstag in Berlin.

Neben Dresden gehören unter anderem auch das Museum Kunstpalast in Düsseldorf und drei Häuser der Staatlichen Museen zu Berlin: das Pergamonmuseum, das Alte Museum und das Kupferstichkabinett zu den digitalen Sammlungen. In Frankreich ist jetzt das Pariser Musée d‘Orsay hinzugekommen, nicht aber der Louvre, der ein eigenes Digitalisierungsprojekt betreibt. Das Google Art Project umfasst 151 Museen und Galerien in 41 Ländern.

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Im Dresdner Völkerkundemuseum im Japanischen Palais sind atemberaubend fremde und schöne Dinge zu bestaunen - hier ein Teil des Damaskuszimmers.

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„Digitale Projekte sind seit einigen Jahren ein wesentlicher Bestandteil der Kommunikations- und Vermittlungsarbeit der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, sagte der Kaufmännische Direktor der SKD, Dirk Burghardt. Neben der SKD Online Collection und den 3-D-Panorama-Rundgängen sei das Google-Projekt ein neuer und weiterer Aspekt der digitalen Kommunikation. „Das Google Art Project sehen wir als Chance, die Kunstwerke unserer Museen weltweit bekannter und noch besser zugänglich machen zu können. Dabei befinden wir uns mit den am Google Art Project beteiligten namhaften Museen und Institutionen in bester Gesellschaft."

Der Auftritt der Kunstsammlungen zeigt neben weltbekannten Werken wie Raffaels Sixtinischer Madonna auch eher unbekannte Stücke. „Weiterführende Erläuterungen und die Verknüpfung zur SKD Online Collection laden zu einer tiefergehenden Beschäftigung mit den präsentierten Kunstwerken ein. In der Online Collection offenbart sich dem Besucher schließlich die gesamte Bandbreite der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, denn dort können auch Kunstwerke entdeckt werden, die in den Museen nicht ausgestellt sind", teilten die Museen mit.

Es gebe eine Verpflichtung, die Kunstwerke „so breit wie irgendmöglich dem Publikum zugänglich zu machen, auch für Menschen, die nicht die Möglichkeit haben, nach Berlin zu reisen", sagte der Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin, Michael Eissenhauer. Bei den Kupferstichen sei dies von besonderer Bedeutung, da diese Werke wegen ihrer hohen Lichtempfindlichkeit nur einzeln in einem Lesesaal angesehen werden könnten.

Einzelne Werke werden in einer Gigapixel-Auflösung dargestellt, was laut Google 3500 Fernsehbildern in HD-Qualität entspricht. In Dresden werde für dieses Projekt wahrscheinlich die Sixtinische Madonna von Raffael ausgewählt, die in diesem Jahr 500 Jahre alt werde, sagte Burghardt. Das Google-Projekt werde aber immer nur eine Ergänzung bleiben, sagte Burghardt. „Es geht nichts über den tatsächlichen Besuch und den Blick auf das Original."

Seit dem Start des Art Projects im Februar 2011 seien 134 neue Häuser dazugekommen, sagte Google-Entwickler Holfelder. Er betonte: „Mit dem Art Project verdienen wir kein Geld." Die Plattform sei Teil der „Mission von Google, die Informationen der Welt universell nutzbar zu machen". Die Nutzer der Plattform können ihre Lieblingswerke in persönliche Galerien einstellen, sofern sie sich mit einem Google-Account angemeldet haben. Möglichst viele Nutzer sind die Grundlage des Geschäftsmodells von Google, das zum überwiegenden Teil aus Online-Werbung besteht.

sl / dpa

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