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Sönke Wortmann dreht in Dresden Außenaufnahmen für „Frau Müller muss weg“

Sönke Wortmann dreht in Dresden Außenaufnahmen für „Frau Müller muss weg“

Dresden. Er hat mit „Der bewegte Mann", dem „Wunder von Bern" und „Deutschland. Ein Sommermärchen" zur Fußball-WM 2006 große Erfolge gefeiert.

Jetzt hebt Regisseur Sönke Wortmann Dresden auf die große Kinoleinwand. Zwei Tage war er mit einem kleinen Team für Außenaufnahmen in der Elbstadt, die später in seinem neuen Kinofilm auftauchen sollen.  

Bei „Frau Müller muss weg" spielen unter anderen Anke Engelke, Ken Duken und Justus von Dohnányi mit, wie Wortmann am Rande der zweitägigen Dreharbeiten verriet. Die Schauspieler waren allerdings beim Dreh am Montag und Dienstag dieser Woche nicht anwesend, weil die Spielszenen alle in Köln gedreht werden. „Es ist für uns einfacher, dass an einem Ort zu tun, in dessen Nähe wir alle wohnen", begründet Wortmann. Das hat aber auch mit der Filmförderung zu tun, wie der Erste Aufnahmeleiter Jan Beek erklärt. Weil es für den Film Gelder aus einem nordrhein-westfälischen Fördertopf gebe, müsse auch dort gedreht werden. An die Elbe sind die Filmleute dennoch gekommen. „Weil die Handlung hier spielt, wollten wir für die Außenaufnahmen unbedingt nach Dresden", sagt Beek.  

Das Wetter meinte es dabei mit den Filmleuten ungemein gut, wie ein strahlender Beek versichert. Er schwärmt von dem rotschimmernden Himmel über der Altstadtsilhouette, den das Team von der Carolabrücke aus gefilmt hat. Außerdem waren sie in einem privaten Gartengrundstück in der Nähe der Waldschlösschenbrücke, auf der Augustusbrücke, am Goldenen Reiter und – wo sonst – auf der Suche nach dem Canaletto-Blick unterhalb vom Hotel Bellevue unterwegs.  

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Anfang des nächsten Jahres soll der Film anlaufen. Wie viel dann von Dresden zu sehen sein wird, ist noch offen.

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Der Dreh in Dresden ist auch aus einem anderen Grund eine stimmige Entscheidung. „Frau Müller muss weg" basiert auf dem gleichnamigen Theaterstück von Lutz Hübner, das vor vier Jahren im Kleinen Haus des Dresdner Staatsschauspiels uraufgeführt wurde. Dort läuft das Stück seither mit großem Erfolg, die nächste Aufführung am 31. März ist bereits ausverkauft. Die Handlung spielt bei einem Elternabend, bei dem die Eltern den Misserfolg ihrer Zöglinge mit teils haarsträubenden Argumenten der Lehrerin anlasten.  

Auch Wortmann hat mit dem Stück schon Erfolge gefeiert. Im Februar 2012 brachte er es auf die Bühne des Berliner Grips-Theaters – für den Mann vom Film ein Comeback nach zehn Jahren Theaterabstinenz. Für seine Inszenierung bekam er damals mehrere Publikumspreise überreicht. Trotzdem fällt seine Begründung, warum er aus dem Stoff jetzt einen Film mache, wenig euphorisch aus. Lapidar lobt er die „klasse Dialoge", die auf der Leinwand sicher genauso funktionieren würden wie auf der Bühne. „Vorteil ist auch, dass ich das Stück ziemlich gut kenne, die Vorbereitungszeit also knapp ausfällt", fügt er in seiner typischen Art an.  

Anfang des nächsten Jahres soll der Film anlaufen. Wie viel dann von Dresden zu sehen sein wird, ist noch offen.

Uwe Hofmann

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