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Ozzy Osbourne für Dresden: Dresdner Waldschlößchenbrücke bei Google zwei Mal umbenannt

Ozzy Osbourne für Dresden: Dresdner Waldschlößchenbrücke bei Google zwei Mal umbenannt

Unbekannte haben dem Unternehmen Google gleich zwei Mal einen Streich gespielt und Dresdens wohl bekannteste Elbbrücke digital umbenannt. Wer am Montag beim Kartendienst des Suchmaschinenriesen zur Dresdner Waldschlößchenbrücke surfte, der fand das Bauwerk in „Ozzy Osbourne Brücke“ umbenannt.

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Zumindest bei Google heißt die Waldschlößchenbrücke jetzt anders.

Quelle: Screenshot

Zwar hatte Google die Panne am Montagnachmittag erkannt und zunächst behoben, am Dienstag prangt aber wieder der Name des Alt-Rockers über der Brücke. Am Dienstagnachmittag wurde der Fehler dann erneut korrigiert.

Ozzy Osbourne ist ein britischer Heavy Metal- und Rockmusiker, der in den 70er Jahren mit Black Sabbath bekannt wurde und danach auch als Solo-Musiker Erfolge feiern konnte. Neben seiner Musik sorgte der „Prince of Darkness“ ab 2002 auch mit seiner TV-Doku-Soap „The Osbournes“ für Schlagzeilen. Zumindest einen kleinen Zusammenhang zwischen Namensgeber und Brücke gibt es: Osbourne biss einst auf der Bühne einer Fledermaus den Kopf ab. Und mit Fledermäusen kennt man sich bei der Waldschlößchenbrücke bestens aus.

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Rockstar Ozzy Osbourne

Quelle: dpa

Wie es zu dem Namenswechsel der Dresdner Brücke kam, ist nicht geklärt. „Offenbar hat ein Nutzer die Möglichkeit der Fehlermeldung missbraucht“, sagte ein Sprecher der Agentur, die auch Google Deutschland betreut, am Montag der Nachrichtenagentur dpa. Über einen Button könnten Nutzer Google melden, wenn sich etwa ein Straßenname geändert habe. Google müsste allerdings sämtliche Änderungen vor Veröffentlichung prüfen. Das ist in diesem Fall offenbar gleich zwei Mal nicht geschehen.

Die Stadt Dresden nahm die kurzfristige Namensänderung mit Humor: Ozzy Osbourne sei ein passender Scherz, hieß es. Immerhin werde der Musiker als „Godfather des Heavy Metal“ bezeichnet. „Was ihn als Namensgeber für eine Brücke aus 6800 Tonnen Stahl ja eigentlich prädestiniert.“

sl/dpa

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