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Nach dem Besucherrekord der Filmnächte am Elbufer: Abbau und Planungen laufen

Nach dem Besucherrekord der Filmnächte am Elbufer: Abbau und Planungen laufen

Mit der Vorführung des Publikumsrenners „Ziemlich beste Freunde“ vor rund 2300 Zuschauern sind am Sonntagabend die diesjährigen Filmnächte am Elbufer zu Ende gegangen.

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Die Filmnächte Dresden. (Archiv)

Quelle: AnneKathrin Sturm

„Das war ein schöner Abschluss“, sagte Pressesprecherin Viktoria Franke von der veranstaltenden Pan GmbH. Und die Organisatoren haben noch mehr Grund zur Freude: einen Besucherrekord. Mit 202.800 Gästen kamen 2013 so viele Zuschauer wie nie zuvor zu den Open-Air-Veranstaltungen am Königsufer. Das sei gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 14 Prozent, teilten die Filmnächte-Macher am Sonntagabend mit. Sie seien selbst überrascht gewesen, schließlich mussten zwei Konzerte abgesagt und wegen des Juni-Hochwassers die Filmaufführungen um eine Woche nach hinten verschoben werden.

„In diesem Jahr spielten uns einfach die starken Konzerte und das extrem gute Wetter im Juli in die Hände“, resümierte Pan-Geschäftsführer Johannes Vittinghoff. Die bestbesuchten Filmvorstellungen waren die Kurzfilmnacht mit 3500 Zuschauern, die Kumpel-Komödie „Hangover 3“ mit 3200 und „Der große Gatsby“ mit 3150 Gästen. Bei den Konzerten führt Roland Kaiser die „Bestenliste“ an: Insgesamt 33.400 Anhänger pilgerten zu seinen drei Auftritten. Bei den zwei Konzerten der Toten Hosen feierten 24.000 Fans.

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Pan-Geschäftsführer Matthias Pfitzner kann sich über einen Besucherrekord freuen.

Quelle: Tanja Tröger

Mit je 12.000 Gästen seien sieben Konzerte im Jahr 2013 ausverkauft gewesen, so die Organisatoren. Steigerungsmöglichkeiten gibt es da kaum. „Wir haben mit der Stadt eine Vereinbarung getroffen, dass wir maximal zwölf Konzerte veranstalten“, erläutert Viktoria Franke. Zudem stehe die Sicherheit der Besucher an erster Stelle. Maximal 12.000 Personen werden bei Konzerten auf das Gelände gelassen, bei Filmen dürfen 3500 kommen. „Wir hatten bereits Jahre, bei denen wir an einem Abend 15.000 Konzertbesucher oder über 6000 Kinozuschauer bei uns zu Gast hatten“, so Pan-Geschäftsführer Matthias Pfitzner. „Um allerdings die Sicherheit der Besucher zu garantieren und das Erlebnis vor Ort so angenehm wie möglich zu machen, haben wir Schritt für Schritt die Kapazitäten begrenzt.“

Der Besucherrekord gebe dem Konzept der Filmnächte-Macher recht und sei „unglaublich motivierend“ für die kommende Saison. Dafür wird auch schon fleißig geplant und verhandelt. Noch seien aber keine Termine spruchreif, so Franke. Mit festen Zusagen von Konzertveranstaltern könne frühestens im Herbst gerechnet werden.

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Wegen des Juni-Hochwassers mussten die Filmnächte am Elbufer eine Woche später beginnen.

Quelle: Stefan Schramm

Eher unwahrscheinlich ist 2014 eine Neuauflage der Doppelvorstellungen bei begehrten Filmen, die in diesem Jahr erstmals getestet wurden. „Das ist zwar super gelaufen, wir hatten bei jedem Film um die 200 Leute da, aber es wird dann einfach zu spät“, so Franke. Man könne darüber nachdenken, ob man diese Doppelvorstellungen im August anbietet, wenn es abends eher dunkel wird und die Filme früher starten können. Das Mitternachtskino werde jedoch beibehalten.

Derzeit laufen auf dem Filmnächte-Areal die Abbauarbeiten auf Hochtouren. Die Stühle haben die Helfer bereits am Sonntagabend nach dem letzten Film entfernt, auch die Leinwand hängt nicht mehr. Der Backstage-Bereich wurde schon nach dem letzten Konzert abgebaut. Nun sind die Bühne und die Überdachung des Zuschauerbereichs dran. Bis Ende der Woche solle alles beräumt sein. Das Material wird in einer angemieteten Halle eingelagert, bis es im nächsten Sommer wieder losgeht – „bitte ohne Flut und mit schönem Wetter“.

ttr

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