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Konkurrent für Filmnächte am Elbufer in Dresden – Veranstalter geben sich trotzdem optimistisch

Konkurrent für Filmnächte am Elbufer in Dresden – Veranstalter geben sich trotzdem optimistisch

Für die Filmnächte am Elbufer in Dresden gibt es einen neuen Bewerber. Wie am Montagabend im städtischen Finanzausschuss bekannt wurde, will der Dresdner Nachtclubbetreiber Wolfgang („Wolle“) Förster zusammen mit Veranstalter Mirco Meinel und weiteren Partnern das seit 1991 stattfindende Event übernehmen.

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Die Betreiber der Filmnächte am Elbufer in Dresden bleiben trotz neuer Konkurrenz optimistisch.

Quelle: Stephan Lohse

Der bisherige Veranstalter, die PAN GmbH, deren Vertrag noch bis 2015 läuft und die aktuell mit der Stadt über eine Verlängerung bis 2025 verhandelt, zeigte sich am Dienstag überrascht. „Für uns ist es eine traurige und irritierende Entwicklung, dass es in Dresden Leute gibt, die sich mit fremden Federn schmücken und in ein gemachtes Nest setzen wollen“, sagte Sprecherin Viktoria Franke. Die neue Konkurrenz wolle offenbar die Idee kopieren und „ohne eigenes Risiko von unserer 22-jährigen Aufbauleistung profitieren“.

Sie äußerte sich jedoch zuversichtlich, dass die Vertragsverlängerung reibungslos über die Bühne geht. „Wir gehen trotz der aktuellen Irritationen davon aus, dass jeder weiß, wer die Filmnächte von der Idee bis zur Gegenwart zu dem gemacht hat, was sie sind, und der Stadtrat den Wert geistigen Eigentums erkennt, respektiert und schützt.“

Die FDP-Fraktion kritisierte mögliche Pläne einer Ausschreibung scharf: "Eine Ausschreibung der Filmnächte wäre genauso absurd wie eine Ausschreibung des Elbhangfestes, des Dixielandfestivals oder der Schlössernacht. Dies alles sind private Initiativen und Veranstaltungen, auf die es auch ein geistiges Urheberrecht gibt“, sagte Stadtrat Jens Genschmar. „Die Filmnächte haben sich aufgrund des wirtschaftlichen Engagements, der Kreativität und der persönlichen Risikobereitschaft der Veranstalter zu einem der erfolgreichsten kulturellen Höhepunkte Dresdens und zu einem sympathischen überregionalen Werbeträger für unsere Stadt entwickelt.“

Entscheiden muss letztlich der Dresdner Stadtrat.

Mehr zum Thema lesen Sie in der Printausgabe der DNN vom 25. April 2012.

sl

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