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Kinofans suchen nach Raritäten auf der Filmbörse in Dresden

Kinofans suchen nach Raritäten auf der Filmbörse in Dresden

Die Herzen von Filmfans und Sammlern haben am Sonnabend wieder höher geschlagen. Zum dritten Mal fand im Ufa Kristallpalast die Filmbörse statt. Knapp zehn Sammler aus ganz Deutschland boten historische Filmplakate, Programmhefte, Bücher, Videokassetten, DVDs sowie Autogrammpostkarten an.

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Das Moderatorenduo H-Nes und Eyeland versteigerte zur Filmbörse Kinoplakate für einen guten Zweck.

Quelle: Tanja Tröger

Außerdem versteigerte das Moderatorenduo H-Nes und Eyeland Poster, Papp-Aufsteller und Fotos von Kinoproduktionen, die im Ufa-Palast liefen. Der Erlös geht an die Outlaw gGmbH, die in Dresden zahlreiche Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe betreibt.

Mehrere hundert Filmplakate hatte Ufa-Mitarbeiter Rico Illes aus dem Lager hervorgeholt. Durch die Versteigerung kommt das Werbematerial, das sonst vernichtet werden würde, noch einem guten Zweck zugute. Poster von „Titanic“, „Russendisko“, „Fast & Furious“ sowie „Star Wars“ seien die Renner gewesen, berichtet Illes. Knapp 40 Euro blätterten Fans für das teuerste Plakat hin. „Dieses Jahr peilen wir einen Erlös von 1500 Euro an“, erzählte Moderator H-Nes. „Wir haben uns von Jahr zu Jahr gesteigert, 2011 waren es 1000 Euro.“

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Moderator H-Nes half den Gästen bei der Poster-Auswahl.

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Wie viele Besucher Filmbörse und Plakatversteigerung besuchten, weiß selbst Ufa-Marketingleiter Till Grahl nicht. Es habe von Anfang an reger Betrieb geherrscht. Sowohl die Theaterleitung des Kristallpalastes als auch die Händler seien sehr zufrieden.

Der Berliner Achim Rasper hat auf der Dresdner Filmbörse zum ersten Mal seine Film-Devotionalien angeboten. „Es lief ganz gut. Plakate gingen am besten, Fotos und Bücher komischerweise gar nicht.“ Rasper ist ein alter Hase im Geschäft mit den Sammelstücken, schließlich hob er vor über 40 Jahren die bis heute bestehende Leipziger Filmliteratur-Messe mit aus der Taufe.

Filmmaterial-Tauschbörsen und Versteigerungen von Kino-Reliquien haben in Sachsen also Tradition. Bereits seit Anfang der 1970er Jahre organisierten Filmfans aus Heidenau gemeinsam mit dem Leipziger Filmclub und dem bekannten Filmkunsttheater „Casino“ der Messestadt die erste Filmliteratur-Messe im deutschsprachigen Raum. Die öffentliche Tauschbörse lockt seit Jahrzehnten zahlreiche Sammler und neugierige Besucher an.

In der Dresdner Schauburg versteigert seit Ende der 90er Jahre Kinobetreiber Frank Apel jeden Monat Plakate und Werbematerial. Die Einnahmen der „Rumpelkammer“ spendet er an Vereine und Sozialeinrichtungen. Die Veranstaltung wird durch Filmausschnitte und Anekdoten aufgelockert und erfreut sich großer Beliebtheit.

Tanja Tröger

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