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In Dresden gedrehter Film „Grand Budapest Hotel“ ist Oscar-Favorit

In Dresden gedrehter Film „Grand Budapest Hotel“ ist Oscar-Favorit

Neunfach für den Oscar nominiert ist die Filmgroßproduktion „Grand Budapest Hotel“. Die Chancen für die Tragikomödie von Regisseur Wes Anderson stehen damit außerordentlich hoch, einen der begehrten Filmpreise zu gewinnen.

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Der Film „Grand Budapest Hotel“ wurde teilweise in Dresden gedreht. Volker "Zack" Michalowski spielte in einer kleinen Rolle mit.

Quelle: dpa

Die Verleihung findet am Sonntag im kalifornischen Los Angelos statt, rund 9400 Kilometer Luftlinie von Dresden entfernt. Trotz der Distanz kann die Elbmetropole einen Teil des Glamours auch für sich verbuchen, denn Drehort des Filmes war unter anderem der Dresdner Zwinger, die Sempergalerie und die Pfunds Molkerei.  

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Acht Filme, acht Chancen. Foto: Paul Buck

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Auch die historische Altstadt von Görlitz, Burg Kriebstein und die Moritzbastei zählten zu den Drehorten, die Stars wie Edward Norton, Ralph Fiennes und Jeff Goldblum aufsuchten. Im Dresdner Zwinger knatterte Filmbösewicht Willem Dafoe auf einem Motorrad durch den Schnee. Eine kleine Rolle spielte auch der in Dresden geborene  Volker „Zack“ Michalowski, der in der 2014 als Eröffnungsfilm der 64. Berlinale laufenden Produktion den Ausbrecher Günther mimt. Diese Sequenz filmte das Anderson-Team allerdings nicht in Dresden, sondern im ehemaligen Zittauer Stadtgefängnis. Für Michael Michalowski wäre es nicht der erste Film, der den Oscar gewinnt. In das „Leben der Anderen“ (2006) spielte er einen Schriftexperten und in Quentin Tarantinos „Inglourious Basterds“ (2009) trat er ebenfalls auf.  

An den Dreharbeiten, die bereits im Winter 2013 stattfanden, beteiligen sich auch die beiden zuständigen Institutionen Staatliche Kunstsammlungen Dresden (SKD) und Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH (SBG). „Die Zusammenarbeit zwischen beiden Institutionen und der Produktionsfirma verlief routiniert und unkompliziert“, blickte Uli Kretzschmar, Sprecher des SBG, am Freitag zurück.  

Die historischen Baudenkmale Sachsens, beispielsweise der Dresdner Zwinger, werden als Filmkulisse immer beliebter. Zuletzt drehte Wolfgang Stumph den ZDF-Film „Der Blindgänger“ in der sächsischen Landeshauptstadt. Ob mit oder ohne Oscar: Für Dresden sind die Filmstars und ihre Produktionen eine ausgezeichnete Werbung. Michalowski, der laut seiner Agentur inzwischen in Hamburg lebt, kommt mit oder ohne anteilige Oscar-Figur spätestens Ende Februar wieder nach Dresden. Sein 50. Geburstag steht an und den will er in der Geburtsstadt zelebrieren.

Dominik Brüggemann

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